Bill Clinton muss vor US-Kongress aussagen: Tiefe Verbindungen zu Jeffrey Epstein im Fokus
Bill Clinton muss zu Epstein-Verbindungen vor US-Kongress aussagen

Bill Clinton muss vor US-Kongress zu Epstein-Verbindungen aussagen

Der frühere US-Präsident Bill Clinton (79) steht heute im Zentrum einer politischen Befragung von historischer Bedeutung. Um 17 Uhr deutscher Zeit muss der Demokrat unter Eid vor dem US-Kongress aussagen – per Videozugang aus einem Kulturzentrum in Chappaqua im Bundesstaat New York, wo er mit seiner Frau Hillary Clinton (78) lebt.

Republikaner fordern lückenlose Aufklärung

Die Republikaner im Kongress drängen auf eine umfassende Aufklärung darüber, wie tief Clinton in den Sumpf um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) verstrickt war. In den veröffentlichten Dokumenten zum Epstein-Skandal taucht Clintons Name regelmäßig auf, begleitet von zahlreichen Fotos, die ihn mit Epstein und dessen Komplizin Ghislaine Maxwell (64) zeigen.

Wichtig zu betonen ist: Die bloße Nennung seines Namens in den Akten bedeutet nicht automatisch, dass sich Clinton strafbar gemacht hat. Der Ex-Präsident weist bislang alle Vorwürfe entschieden zurück und betont seine Unschuld.

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Brisante Fotobeweise aus den Epstein-Akten

Besonders ein Foto aus den gerichtlichen Unterlagen erregt internationales Aufsehen. Die Aufnahme zeigt Clinton entspannt in einem Whirlpool, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, mit zufriedenem Gesichtsausdruck. Neben ihm im brodelnden Wasser ist eine Frau zu erkennen, deren Gesicht von den US-Behörden zum Schutz ihrer Identität geschwärzt wurde.

Weitere dokumentierte Bilder zeigen:

  • Clinton mit einer jungen Frau auf seinem Schoß in einem Flugzeug, sein Gesicht deutlich gerötet
  • Den Ex-Präsidenten neben Epstein mit Prominenten wie Kevin Spacey (66), Chris Tucker (54) und Mick Jagger (82)
  • Eine Poolszene mit Ghislaine Maxwell und einer weiteren unkenntlich gemachten Person

Pikante E-Mail-Kommunikation und Flugreisen

Für zusätzliche Kontroversen sorgt eine höchst private E-Mail, die Maxwell an eine Clinton zugeordnete Adresse sandte. Darin lobte sie wortreich die Größe der Genitalien des Empfängers und bezeichnete ihn als „Superhengst“ mit „Pferdebestückung“.

Nach veröffentlichten Unterlagen nutzte Clinton den als „Lolita-Express“ bekannten Privatjet von Epstein bis zu 26-mal für Reisen. Die Vielzahl der Dokumente und Fotos deutet auf eine intensive Bekanntschaft zwischen dem Ex-Präsidenten und dem verurteilten Finanzier hin, auch wenn die gezeigten Situationen für sich genommen nicht strafbar sind.

Aussage von Hillary Clinton am Vortag

Am Vortag hatte bereits Hillary Clinton vor dem US-Kongress zum Epstein-Fall ausgesagt. Die ehemalige US-Außenministerin beteuerte, nichts von den Sexualverbrechen Epsteins gewusst zu haben und sich „nicht daran erinnern zu können, Herrn Epstein jemals begegnet zu sein“.

In der ARD-Talksendung „Maischberger“ erklärte sie kürzlich: „Mein Mann hat ihn nur getroffen, weil er (Epstein) ein Flugzeug zur Verfügung gestellt hat, um Wohltätigkeitsprojekte zu besuchen. Das Angebot mit dem Flugzeug endete Jahre, bevor er (Epstein) verurteilt wurde.“

Finanzielle Verbindungen in den 1990er Jahren

Medienberichten über US-Wahlkampfunterlagen zufolge bestehen jedoch auch finanzielle Verbindungen:

  1. 1992 spendete Epstein 1000 Dollar für Bill Clintons Präsidentschaftswahlkampf
  2. 1999 flossen 20.000 Dollar an ein gemeinsames Fundraising-Konto der Demokraten und von Hillary Clintons Senatskampagne

Die heutige Aussage von Bill Clinton unter Eid wird entscheidend sein, um die tatsächliche Natur seiner Beziehung zu Jeffrey Epstein aufzuklären und die vielen offenen Fragen zu beantworten, die die veröffentlichten Dokumente aufwerfen.

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