Israel startet erneut Präventivschlag gegen Iran: Ausnahmezustand ausgerufen
Israel startet erneut Präventivschlag gegen Iran

Israel startet erneut Präventivschlag gegen Iran: Ausnahmezustand ausgerufen

Israel hat erneut einen Krieg gegen den Iran begonnen. Verteidigungsminister Israel Katz gab bekannt, dass der Staat Israel einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet hat, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen. Dies erfolgt nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik.

Ausnahmezustand und Explosionen in Teheran

Katz teilte mit, dass er einen sofortigen Ausnahmezustand im gesamten Land ausgerufen hat. In ganz Israel heulten die Sirenen, während in der iranischen Hauptstadt Teheran Explosionen in der Stadtmitte gemeldet wurden. Bereits im vergangenen Jahr hatte Israel Krieg gegen den Iran geführt, und nun erfolgt der neue Angriff in einer angespannten politischen Lage.

Rolle der USA und Verhandlungen

Nach Angaben des israelischen TV-Senders N12 sind die USA an den Angriffen des Verbündeten beteiligt, obwohl eine offizielle Bestätigung dafür zunächst aussteht. Die USA sind der wichtigste Verbündeter Israels und wollen verhindern, dass die Führung in Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, ehe Israel den Iran angriff. Die USA schlossen sich damals den Luftangriffen an und bombardierten zentrale Atomanlagen, woraufhin Irans Luftstreitkräfte ballistische Raketen auf Israel abfeuerten.

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Drohungen und Eskalationsgefahr

Irans Regierung zeigte sich zuletzt bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Die iranische Staatsführung betonte ihre Bereitschaft zu einem Abkommen, aber auch zu einer militärischen Eskalation. Präsident Massud Peseschkian drohte mit einem "umfassenden Krieg", sollte etwa Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei attackiert werden. Chamenei selbst warnte die USA Anfang Februar: "Die Amerikaner sollen wissen, wenn sie einen Krieg vom Zaun brechen, wird es dieses Mal ein regionaler Krieg sein." Der Iran wolle keinen Krieg und werde ihn auch nicht beginnen, sagte der Religionsführer, der in allen strategischen Belangen das letzte Wort in Teheran hat.

Hintergrund der Verhandlungen

Einen Durchbruch hatte es bei den Gesprächen in Genf nicht gegeben. US-Präsident Donald Trump hatte der iranischen Führung in den vergangenen Wochen wiederholt mit militärischen Angriffen gedroht – auch vor dem Hintergrund des brutalen Vorgehens des iranischen Sicherheitsapparats gegen die Proteste zu Jahresbeginn. Trump stellte dem Iran kürzlich ein Ultimatum bis Anfang März: "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich." Diese angespannte Situation bildet den Kontext für den aktuellen israelischen Präventivschlag, der die Region erneut in eine Krise stürzt.

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