Kreml bot USA geheimen Deal an: Spionagedaten gegen Ukraine-Unterstützung
Kreml bot USA Deal: Spionagedaten gegen Ukraine-Hilfe

Kreml versuchte geheimen Tauschhandel mit USA über Spionagedaten

Russlands Präsident Wladimir Putin (73) hat offenbar einen höchst brisanten Kuhhandel mit den Vereinigten Staaten einfädeln wollen. Nach Informationen mehrerer mit den Gesprächen vertrauter Personen, die gegenüber Politico berichteten, bot der Kreml Washington einen Deal an: Russland würde die Geheimdiensthilfe für den Iran einstellen, wenn die USA im Gegenzug der Ukraine die Aufklärungsunterstützung kappen würden.

Der Kern des vorgeschlagenen Deals

Laut dem Bericht hätte Moskau darauf verzichtet, dem Iran sensible Informationen zu liefern. Dazu gehörten unter anderem genaue Koordinaten von US-Stellungen im Nahen Osten. Als Gegenleistung sollten die Vereinigten Staaten die Ukraine im Blindflug lassen und ihre wertvolle Aufklärungsunterstützung beenden. Diese Hilfe stellt eine der letzten tragenden Säulen der US-Unterstützung für Kiew dar und ist für die ukrainische Verteidigung von entscheidender Bedeutung.

Treffen in Miami und klare Absage aus Washington

Der Vorschlag soll vergangene Woche bei einem Treffen in Miami auf den Tisch gekommen sein. Der Kreml-Unterhändler Kirill Dmitriev (50) sprach demnach mit Vertrauten von US-Präsident Donald Trump, darunter Steve Witkoff (69) und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner (45). Die Antwort aus der amerikanischen Hauptstadt fiel laut Politico jedoch eindeutig aus: eine klare Absage. Kreml-Vertreter Dmitriev wies die Berichte später auf X zurück und sprach von „Fake“. Mehrere Insider bestätigten gegenüber dem Nachrichtenportal jedoch, dass ein solcher Vorschlag zumindest diskutiert wurde.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Hintergrund: Vertiefte militärische Zusammenarbeit zwischen Russland und Iran

Der Deal passt ins aktuelle Bild der internationalen Beziehungen. Russland und der Iran haben ihre militärische Zusammenarbeit in jüngster Zeit deutlich ausgebaut. Diese umfasst unter anderem:

  • Satellitendaten
  • Drohnentechnologie
  • Weitere sensible Informationen

Alarmstimmung in Europa und wachsende Nervosität

Allein die Idee eines solchen Deals sorgt in europäischen Hauptstädten für erhebliche Alarmstimmung. Diplomaten wittern einen gefährlichen Plan: Moskau könnte versuchen, die USA und Europa auseinanderzudividieren – und das mitten in der anhaltenden Ukraine-Krise. Ein EU-Diplomat nannte den Vorschlag gegenüber Politico schlichtweg „ungeheuerlich“.

Trumps NATO-Kritik und stockende Ukraine-Verhandlungen

Die Nervosität in Europa wächst auch wegen der jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump. Der amerikanische Staatschef attackierte NATO-Partner scharf, weil sie keine Kriegsschiffe in die Straße von Hormus entsenden wollen. Er nannte sie „COWARDS“ – zu Deutsch: Feiglinge – und drohte: „Wir werden uns das merken!“

Parallel dazu stocken die Ukraine-Verhandlungen erneut. Der Kreml erklärte sie zuletzt für „auf Eis gelegt“. Für viele Europäer verdichtet sich damit ein gefährlicher Eindruck: Geht es bei den Gesprächen wirklich um Frieden – oder um einen großen Deal über ihre Köpfe hinweg? Klar ist: Die Fronten verhärten sich zusehends, und das Vertrauen innerhalb des Westens bekommt neue, tiefe Risse.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration