Leipzig dominiert im Topspiel gegen Hoffenheim
Im spannenden Rennen um die begehrten Champions-League-Plätze hat RB Leipzig einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner deklassierte den direkten Konkurrenten TSG Hoffenheim am Freitagabend mit einem überzeugenden 5:0 (4:0) und verbesserte nicht nur die Tabellenposition, sondern auch die wichtige Tordifferenz erheblich.
Doppeltorschützen Gruda und Baumgartner führen Leipzig zum Sieg
Die Sachsen zeigten von Beginn an eine beeindruckende Offensivleistung. Bereits in der ersten Halbzeit schafften sie klare Verhältnisse durch die Doppeltorschützen Brajan Gruda (17., 44. Minute) und Christoph Baumgartner (21., 30. Minute). „Die erste Halbzeit war schon sehr, sehr gut. Nach dem 1:0 haben wir ein geiles Spiel gemacht“, kommentierte Baumgartner nach dem Spiel bei Sky.
Die Leipziger Offensive erwies sich als gnadenlos effizient – ein Aspekt, den Trainer Ole Werner vor der Partie noch kritisiert hatte. Seine Mannschaft ließ diesmal jedoch nichts liegen und setzte die Chancen konsequent um. Nach Grudas früher Führung erhöhte Baumgartner zunächst per Kopf nach präziser Flanke von Kapitän David Raum, bevor er mit einem sehenswerten Volley sein zwölftes Saisontor erzielte.
Hoffenheim findet keine Antwort
Die TSG Hoffenheim wirkte nach den frühen Gegentoren sichtlich verunsichert und fand über weite Strecken des Spiels keinen Zugriff auf das Leipziger Spiel. „Wir haben nicht geschlossen verteidigt, nicht die Basics auf den Platz gebracht, was uns in dieser Saison ausgezeichnet hat“, räumte TSG-Mittelfeldspieler Grischa Prömel selbstkritisch ein.
Für die Kraichgauer setzte sich mit dieser deutlichen Niederlage eine Negativserie fort: Bei keinem anderen Verein warten sie aktuell länger auf einen Sieg. Der letzte Erfolg in Leipzig gelang bereits in der Saison 2017/18.
Tabellensituation und Ausblick
Durch den klaren Sieg zogen die Sachsen zumindest über Nacht mit Hoffenheim und dem VfB Stuttgart nach Punkten gleich und kletterten vorübergehend auf Rang drei der Bundesliga. Dank der deutlich verbesserten Tordifferenz hat Leipzig Hoffenheim vorerst aus den Top vier verdrängt.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Benjamin Henrichs (78.) nach seiner Einwechslung auf den Endstand von 5:0. Obwohl Leipzig mit der komfortablen Führung etwas nachlässiger startete, blieb eine echte Belohnung für die Gäste aus – Torhüter Maarten Vandevoordt parierte einen Distanzschuss von Prömel souverän.
Die Leipziger konnten ihr Offensivspektakel fortsetzen und schraubten die Tordifferenz weiter nach oben. Dieser Sieg gibt RB Leipzig im engen Rennen um die Champions-League-Plätze wichtigen Rückenwind für die verbleibenden Saisonspiele.



