Lippenleserin enthüllt: Trump und Charles – angespanntes Gespräch
Lippenleserin: Trump und Charles im angespannten Gespräch

Was eine Lippenleserin enthüllt: Wie gut verstehen sich Trump und Charles wirklich? Unterscheiden sich nicht nur durch ihre Gesichtsfarbe: König Charles III. (77) und US-Präsident Donald Trump (79) trafen in einer Zeit aufeinander, in der die Beziehungen zwischen ihren Ländern recht angespannt sind.

Washington (USA) – Der eine ist Präsident, der andere König. Beide hochbetagt, selbstbewusst, mächtig. Doch beim Treffen von Donald Trump (79) und König Charles III. (77) am Montag – bei bestem Wetter auf dem Südrasen des Weißen Hauses – war schnell klar, wer hier das Sagen hat.

Beide Männer sind keine guten Schauspieler. Sowohl Trump als auch Charles merkt man schnell an, wenn ihnen etwas nicht passt. Wenn sie genervt sind oder sogar sauer. Und wo zwei so wichtige Menschen vor den Augen der Welt miteinander tuscheln, da sind Lippenleser und Körpersprache-Experten nie weit. Vor allem bei diesem Besuch – er gilt als Charles’ bislang wichtigste Auslandsreise seiner Regentschaft – möchte man wissen, was diese beiden Männer nach ihrer sehr freundschaftlichen Küsschen-Begrüßung miteinander beredet haben. Der USA-Besuch des Königs fand nur zwei Tage nach dem versuchten Attentat auf Trump beim Korrespondenten-Dinner am Samstag statt. Küsschen vom König, fester Händedruck für die Königin: Die Begrüßung von Trump, Charles und Camilla (78) und First Lady Melania (56) wirkte herzlich und warm.

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Trump wollte über Anschlagsversuch reden – Charles nicht

Kein Wunder also, dass Trump hierzu noch Gesprächsbedarf hatte. „Diese Schießerei …“, soll Trump Charles zugeraunt haben. Doch der, so enthüllt es die in England bekannte Lippenleserin Nicola Hickling in der britischen „Daily Mail“, wollte davon nichts wissen und entgegnete: „Ich würde lieber nicht zu lange hier herumstehen. Ich habe das Gefühl, ich sollte nicht hier sein.“ Heikles Thema für einen König. Lieber ablenken.

Ihr Treffen scheint auch ein wenig lustig gewesen zu sein. Anders kann man dieses, doch sehr entspannte, Gesicht des Königs im Gespräch mit Trump nicht erklären.

König Charles wollte nicht über Politik reden

Also ging es weiter im Programm. Trump versuchte es etwas persönlicher und fragte den krebskranken König, ob es ihm gut gehe. Charles kurz: „Das ist keine gute Sache.“ Auch darüber wollte Charles offenbar nicht ausführlicher sprechen. Dann vielleicht doch lieber wieder Politik. Trump erklärte dem König, er habe Kontakt mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin (73) gehabt. „Er will Krieg“, so Trump. Doch das Thema Krieg schien Charles zu heiß gewesen zu sein, um es vor den Augen der Presse zu diskutieren. Kein Wunder: Als Monarch muss er politische Neutralität wahren und sollte politische Wertungen vermeiden. „Wir werden das später besprechen“, antwortete der König ausweichend. Später? Nö. Trump blieb beharrlich: „Ich habe das Gefühl … wenn er tut, was er gesagt hat, wird er die Bevölkerung auslöschen.“ Der Monarch versuchte erneut, das Thema zu wechseln. „Ein andermal.“ Dabei lächelte er professionell, aber es ist klar: Thema beendet. Gelöste Stimmung: In die Planung dieses Besuchs war vor allem die First Lady, Melanie Trump, im Vorfeld stark eingebunden. Es sollte möglichst entspannt und harmonisch verlaufen.

Trump prahlt mit Ballsaalprojekt

Also wandte sich der Präsident einem leichteren Thema zu – seinem Ballsaalprojekt im Weißen Haus. Trump prahlt, sagte laut Lippenleser Hickling: „Man kann direkt hindurchsehen. Ganz bis zum Ballsaal. Möchten Sie ihn sehen?“ Man sieht Charles lachen: „Ich bin sicher, Sie werden ihn uns zeigen“, antwortete der König. Trump: „Genau, da haben Sie recht.“ Immerhin unverfänglich.

Nachmittagstee mit Zeitverzug

Beim Nachmittagstee, einem klassischen britischen Imbiss mit Sandwiches und Mini-Küchlein, verquatschten sich Trump und die Royals und produzierten einen Zeitverzug von 45 Minuten.

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Erst trank der König Tee, dann gab’s etwas Süßes

König Charles und Königin Camilla wurden im Grünen Salon des Weißen Hauses zu Tee empfangen und besichtigten danach den modernisierten Bienenstock des Weißen Hauses, der sich neben dem Küchengarten befindet (übrigens 2009 von der ehemaligen First Lady Michelle Obama, 62, angelegt). Putzig: Der neu enthüllte Bienenstock sieht aus wie eine Miniaturversion des Weißen Hauses. Und da auch Charles und Camilla daheim begeisterte Bienenzüchter sind, fanden sie diesen Programmpunkt natürlich höchst interessant. Oft werden bei derlei Anlässen sogar Gläser mit selbstproduziertem Honig ausgetauscht.

Der neue Bienenstock im Garten des Weißen Hauses. Auch Camilla ist leidenschaftliche Hobby-Imkerin, hält sogar selbst Bienenstöcke auf ihrem privaten Anwesen in Wiltshire und auf dem Gelände des Buckingham-Palasts.