Nahost-Krise eskaliert: Trump verkündet Tod von Irans Führer Khamenei nach Militärschlag
Nahost-Krise: Trump verkündet Tod von Irans Führer Khamenei

Eskalation im Nahen Osten: USA und Israel starten koordinierte Militäroffensive gegen Iran

Die Lage im Nahen Osten hat sich dramatisch zugespitzt. In den frühen Morgenstunden starteten die Vereinigten Staaten und Israel eine umfassende Militäroperation gegen Ziele im Iran. Die Bundesregierung wurde nach Angaben aus israelischen Regierungskreisen unmittelbar vor Beginn der Angriffe über die geplante Aktion informiert.

Trump verkündet Tod von Irans Oberstem Führer

US-Präsident Donald Trump verkündete am Samstagabend europäischer Zeit auf seiner Plattform Truth Social den Tod von Irans Oberstem Führer Ali Khamenei. "Khamenei, einer der bösesten Menschen der Geschichte, ist tot", schrieb der amerikanische Präsident. Trump sprach von "Gerechtigkeit für das Volk in Iran" und bezeichnete dies als "die bei Weitem größte Chance für das iranische Volk, sich sein Land zurückzuholen".

Ein hochrangiger israelischer Regierungsvertreter bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass Khameneis Leiche aus den Trümmern seiner Residenz geborgen worden sei. Sowohl Trump als auch Israels Premierminister Benjamin Netanyahu hätten Fotos des Toten zu Gesicht bekommen, berichteten israelische Medien unter Berufung auf Regierungskreise.

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Massive iranische Gegenangriffe und Blockade der Straße von Hormus

Iran reagierte umgehend mit massiven Gegenangriffen. Die iranischen Streitkräfte feuerten Raketen auf Israel ab und griffen nach eigenen Angaben auch Ziele in Bahrain, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten an. In diesen Staaten befinden sich wichtige Stützpunkte des US-Militärs.

Besonders besorgniserregend ist die Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus, einer der bedeutendsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Energiehandel. Die Einschränkung des Schiffsverkehrs in dieser Wasserstraße könnte erhebliche Auswirkungen auf die globale Ölversorgung haben.

Israel meldet Tötung führender iranischer Militärs

Die israelischen Streitkräfte gaben bekannt, dass bei den Angriffen zentrale Vertreter der iranischen Militärführung getötet wurden. Unter den Opfern sollen sich laut israelischen Angaben der Kommandeur der Revolutionswächter, Mohammed Pakpur, sowie Irans Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh befinden. Von iranischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung für diese Meldungen.

Raketenalarme in mehreren Metropolen

In mehreren Städten im Nahen Osten gab es erneut Raketenalarme. Augenzeugen aus Dubai berichteten von Explosionen, zitternden Fensterscheiben und heulenden Sirenen. Die Bevölkerung wurde über Smartphone-Warnungen aufgefordert, sich sofort in Sicherheit zu bringen.

Unser Korrespondent in Tel Aviv meldete bereits den elften Raketenalarm des Tages. Israelische Medien berichteten von einem direkten Treffer auf ein Gebäude in Tel Aviv mit mehreren Verletzten. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein etwa 40-jähriger Mann habe schwere Verletzungen erlitten.

Politische Reaktionen und Kritik

Die frühere US-Vizepräsidentin Kamala Harris reagierte mit deutlicher Kritik auf die Militäraktion. "Ich bin gegen einen Krieg zum Sturz des Regimes in Iran", schrieb die bei den Präsidentschaftswahlen 2024 gegen Trump unterlegene Kandidatin auf X. Sie warf dem Präsidenten vor, seine Wahlkampfversprechen gebrochen zu haben: "Donald Trump versprach, Kriege zu beenden, anstatt sie zu beginnen. Das war eine Lüge."

Trump verfolgte die Angriffe auf Iran aus seinem Privatclub Mar-a-Lago in Florida. Vom Weißen Haus veröffentlichte Fotos zeigen den Präsidenten mit seinem nationalen Sicherheitsteam, darunter Stabschefin Susie Wiles, Außenminister Marco Rubio und CIA-Direktor John Ratcliffe.

Hintergrund der Operation "Epic Fury"

Die Militäroperation trägt den von den USA gewählten Namen "Operation Epic Fury" (deutsch: Epischer Zorn). Die Angriffe umfassen Marschflugkörper, Raketen und Cyberattacken. Netanyahu kündigte bereits weitere Eskalationen an und sprach von Angriffen auf "Tausende weitere Ziele".

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Die iranischen Streitkräfte meldeten zudem einen Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt des US-Militärs in Saudi-Arabien. Der Stützpunkt Prinz Sultan sei von Raketen und Drohnen getroffen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionswächter. Aus Saudi-Arabien und den USA gab es zunächst keine Bestätigung für diesen Angriff.

Weltweit reagierten Menschen mit gemischten Gefühlen auf die Nachrichten aus dem Nahen Osten. Während einige mit Jubel und Erleichterung auf die Todesmeldung zu Khamenei reagierten, wächst international die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Konflikts, der bereits jetzt erhebliche humanitäre Folgen hat.