US-Justizministerin Pam Bondi zieht wegen Drohungen auf Militärstützpunkt
Die US-Justizministerin Pam Bondi hat offenbar ihren Wohnort gewechselt und lebt nun auf einem Militärstützpunkt in der Nähe von Washington, D.C. Dies berichtet die New York Times unter Berufung auf Insiderquellen. Der Umzug erfolgte aufgrund von Drohungen, insbesondere von Drogenkartellen, sowie zunehmender Kritik an ihrer Amtsführung, vor allem im Zusammenhang mit dem Fall Jeffrey Epstein.
Drohungen und Kritik als Auslöser
Laut dem Bericht der New York Times wurden Bondi und ihre Mitarbeiter von Bundesbehörden auf potenzielle Gefahren hingewiesen. Die Drohungen sollen sich nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro im Januar 2026 verstärkt haben. Im Februar gab Bondi daraufhin ihre Wohnung in der Stadt auf und zog auf den gesicherten Militärstützpunkt um. Die genauen Umstände, ob sie für diese Unterkunft Miete zahlt, bleiben unklar.
Weitere Regierungsmitglieder in ähnlicher Situation
Bondi ist nicht das einzige Mitglied der Trump-Regierung, das auf einen streng bewachten Stützpunkt umgezogen ist. Auch Berater Stephen Miller, Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth leben in oder um Washington, D.C. auf solchen Einrichtungen. Die New York Times berichtet, dass die Mietzahlungen für diese Unterkünfte nicht transparent sind, obwohl eine Sprecherin der ehemaligen Heimatschutzministerin Kristi Noem angab, dass Noem im vergangenen Jahr eine marktübliche Miete gezahlt habe.
Kritik an Bondis Rolle in der Epstein-Affäre
Bondi steht in der Kritik, weil sie im Fall Jeffrey Epstein angeblich Opfer bloßgestellt, Täter geschützt und wichtige Akten zurückgehalten haben soll. Es wird berichtet, dass Dokumente, die auf ein Fehlverhalten von Donald Trump hindeuteten, plötzlich fehlten. Diese Vorwürfe haben zu öffentlichem Druck und weiteren Bedrohungen gegen die Justizministerin beigetragen, was ihren Umzug auf den Militärstützpunkt beschleunigt haben könnte.



