WM-Teilnahme des Iran: Rubio stellt Einreise für Begleitpersonal infrage
Rubio: Einreise für iranische Begleiter bei WM fraglich

US-Außenminister Rubio äußert sich zur WM-Teilnahme des Iran

Washington – Die Teilnahme der iranischen Nationalmannschaft an der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko bleibt ein kontroverses Thema. US-Außenminister Marco Rubio hat nun klargestellt, dass die Entscheidung allein beim Iran liege. „Wenn sie von sich aus entscheiden, nicht zu kommen, dann ist das, weil sie sich dazu entschieden haben, nicht zu kommen“, sagte Rubio bei einer Veranstaltung im Weißen Haus.

Kriegshintergrund und Waffenruhe

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Angriffen auf den Iran einen Krieg begonnen, der derzeit durch eine Waffenruhe unterbrochen ist. Die WM soll in diesem Jahr in den drei nordamerikanischen Ländern stattfinden. US-Präsident Donald Trump war zuvor auf die Frage angesprochen worden, ob iranische Spieler einreisen dürften. „Ich denke darüber nicht viel nach“, sagte er zunächst, nannte es aber eine „interessante Frage“, über die er nachdenken wolle. Anschließend erteilte er Rubio das Wort.

Rubios Differenzierung: Athleten ja, Begleitpersonal nein

Rubio betonte: „Vonseiten der USA wurde ihnen nicht gesagt, dass sie nicht kommen können.“ Allerdings machte er eine Einschränkung: „Das Problem mit dem Iran wären nicht die Sportler. Es wären einige der anderen Leute, die sie mitbringen wollen.“ US-Medienberichten zufolge deutete Rubio an, dass militante Iraner als Trainer oder Journalisten einreisen könnten. „Wir können die vielleicht nicht reinlassen“, sagte er, „aber nicht die Athleten selbst.“

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Italien als Ersatz? Ablehnung aus Rom

Um die Teilnahme des früh qualifizierten iranischen Teams hatte es wegen des Krieges immer wieder Diskussionen gegeben. Ein Sondergesandter Trumps hatte vorgeschlagen, den Iran durch Italien zu ersetzen. Dieser Vorstoß stieß in Italien auf breite Kritik. Italienische Politiker lehnten die Idee ab und betonten, dass sportliche Wettbewerbe nicht politisch instrumentalisiert werden sollten.

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