Trump bestätigt Tötung von Ali Chamenei: Experte Neumann analysiert drei Kriegsszenarien
Tod von Irans Führer Chamenei: Experte sieht drei Szenarien

Spektakulärer Militärschlag: USA und Israel töten Irans Führer Ali Chamenei

In einem beispiellosen militärischen Erfolg haben amerikanische und israelische Streitkräfte den iranischen Obersten Führer Ali Chamenei sowie mehrere seiner Top-Berater getötet. Der Tod des fast 37 Jahre lang herrschenden Regime-Chefs wurde am Samstagabend von Donald Trump bestätigt. Chamenei galt als einer der brutalsten Diktatoren weltweit, finanzierte Kriege im Nahen Osten und unterdrückte systematisch die eigene Bevölkerung.

Größter Luftangriff der israelischen Geschichte

Am Samstag um 7.10 Uhr deutscher Zeit begann das koordinierte Bombardement hunderter iranischer Regime-Ziele. Die USA griffen Kommandozentren, Flugabwehrsysteme sowie Raketen- und Drohnenabschussstellungen an. Israel setzte etwa 200 Kampfjets ein – der größte Luftangriff in der Geschichte des Landes. Das iranische Regime, das zuvor mit "vernichtender" Vergeltung gedroht hatte, reagierte mit Raketenfeuer auf mehrere Staaten.

Im Laufe des Tages wurden ballistische Raketen und Drohnen auf Israel, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (einschließlich Dubai) und Bahrain abgefeuert. Teilweise zielten die iranischen Angriffe auf US-Militärstützpunkte. In Dubai wurde eine Hotel-Anlage durch Raketenbeschuss beschädigt.

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Experte Neumann: "Eine Art Schachspiel"

Sicherheitsexperte Peter Neumann vom King's College London spricht von "einer Art Schachspiel" im Nahen Osten. "Es geht darum, dass sich mindestens zwei Gegner gegenüberstehen, dass man Züge macht und dass sich der nächste Zug auch danach richtet, wie der Gegner reagiert", erklärt Neumann.

Bemerkenswert sei die klare "Arbeitsteilung" zwischen Amerikanern und Israelis. Während die USA vorrangig militärische Einrichtungen angriffen, konzentrierten sich Israels Schläge "vor allem gegen die Führung, unter anderem auf den Wohnsitz des Revolutionsführers Ali Chamenei". Dort sollen neben Chamenei mehrere weitere Anführer des Regimes gestorben sein.

Drei mögliche Kriegsszenarien

Die Tötung der gesamten Regime-Spitze verändere die Lage fundamental, betont Neumann. Er sieht drei mögliche Entwicklungen:

  1. Begrenzter Krieg: Trump führt den Krieg vier bis sieben Tage lang, zieht sich dann zurück und erklärt die Voraussetzungen für einen Regimewechsel geschaffen zu haben.
  2. Interner Putsch: Eine andere Fraktion der Revolutionsgarden nutzt das Machtvakuum und übernimmt die Kontrolle – ein Führungswechsel innerhalb des Systems.
  3. Eskalation: Der Iran trifft mit gezielten Schlägen amerikanische Militärbasen in der Region, tötet dabei möglicherweise zehn bis zwanzig Soldaten und zwingt Trump zu einer wesentlich tieferen militärischen Verstrickung.

"Die wirkliche Gefahr ist dieses dritte Szenario", warnt Neumann. "Wenn die Iraner amerikanische Soldaten töten, hat Trump keine Wahl, als noch tiefer in diesen Konflikt einzusteigen, als er eigentlich wollte."

Unsicherheit über Nachfolge und Kriegsverlauf

Unklar bleibt, wer nun die Macht im Iran übernehmen wird. Neumann hält einen "internen Putsch" für möglich, wenn die Führung des Landes total destabilisiert ist. Die Frage sei, welche neuen Anführer innerhalb des Regimes die Kontrolle übernehmen könnten.

Die amerikanischen Militärbasen in Katar, Bahrain, Saudi-Arabien, Jordanien, Irak und den Vereinigten Arabischen Emiraten stellen nach Neumanns Analyse primäre Ziele für iranische Vergeltungsschläge dar. Der Iran hoffe, dort amerikanische Fähigkeiten zu beschädigen und möglicherweise Soldaten zu töten – in der Erkenntnis, dass dies Trumps politische Schwäche treffen könnte.

Der Nahe Osten steht vor einer historischen Zäsur. Der Tod Chameneis markiert nicht nur das Ende einer Ära, sondern wirft fundamentale Fragen über die Zukunft des iranischen Regimes und die weitere Entwicklung des regionalen Konflikts auf.

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