Trump attackiert Robert De Niro als 'krank und wahnsinnig' nach Widerstandsaufruf
Trump beschimpft Robert De Niro nach Widerstandsaufruf

Trump attackiert Hollywood-Legende De Niro mit drastischen Worten

Der Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und dem renommierten Schauspieler Robert De Niro hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Der 79-jährige Republikaner, der von 2017 bis 2021 als 45. und seit dem 20. Januar 2025 als 47. Präsident der Vereinigten Staaten amtiert, hat den 82-jährigen Oscar-Preisträger auf seiner Plattform Truth Social scharf angegriffen.

Wilde Attacke auf Truth Social

In einem emotionalen Beitrag bezeichnete Trump De Niro als "vom Trump-Derangement-Syndrom befallenen" Menschen. Der Präsident schrieb wörtlich: "Der vom Trump-Derangement-Syndrom befallene Robert De Niro, ein weiterer kranker und wahnsinniger Mensch mit, wie ich glaube, einem extrem niedrigen IQ, der absolut keine Ahnung hat, was er tut oder sagt - wobei einiges davon wirklich kriminell ist."

Der Begriff "Trump-Derangement-Syndrom" wird von Trump und seinen Anhängern seit Beginn seiner zweiten Amtszeit verwendet, um die aus ihrer Sicht zwanghafte Ablehnung des Präsidenten durch politische Gegner zu beschreiben.

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De Niros Widerstandsaufruf als Auslöser

Auslöser für die wütende Reaktion des Präsidenten war De Niros Auftritt im Podcast "The Best with Nicole Wallace". In der am Montag ausgestrahlten Episode rief der Schauspieler, bekannt aus Filmen wie "Es war einmal in Amerika" und "Wie ein wilder Stier", die amerikanische Bevölkerung zum Widerstand gegen Trump auf.

De Niro erklärte im Podcast: "Die Geschichte ist unser Land, und Trump zerstört es, und wer weiß, was seine Gründe dafür sind, aber es ist krank." An die Bürger gerichtet fügte er hinzu: "Alle müssen zusammenhalten, um sie loszuwerden und wieder auf Kurs zu kommen. Die Leute müssen Widerstand leisten, das ist der einzige Weg."

Lange Geschichte der Kritik

Robert De Niro positioniert sich bereits seit Trumps erster Amtszeit klar gegen den Republikaner. Der Star aus Filmen wie "Taxi Driver", "Die durch die Hölle gehen" und "Der Pate II" nutzte im vergangenen Jahr seine Rede nach der Ehrung für sein Lebenswerk beim Filmfestival von Cannes, um Trump als "spießigen" Präsidenten zu bezeichnen.

Bereits im Jahr 2016 äußerte sich De Niro drastisch über Trump: "Ich möchte ihm gerne ins Gesicht schlagen." Damals bezeichnete er den heutigen Präsidenten als Schwein und Hund. Die aktuelle Auseinandersetzung zeigt, dass die Spannungen zwischen dem Hollywood-Ikone und dem politischen Führer unvermindert anhalten.

Die scharfen gegenseitigen Attacken verdeutlichen die tiefen politischen Gräben in den Vereinigten Staaten und zeigen, wie die Auseinandersetzung zwischen der Unterhaltungsindustrie und der politischen Führung des Landes weiter eskaliert.

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