Washington – Trumps Geduld ist am Ende! US-Präsident Donald Trump (79) droht dem Iran mit dem Ende der Waffenruhe. „Ich werde nicht mehr lange geduldig sein“, sagte Trump im Interview mit dem Sender Fox News. Der Iran solle endlich ein Abkommen schließen. Schlägt Trump schon am Wochenende zu? Auch Israels Armee steht bereit.
Israel: „Wir sind darauf vorbereitet“
Der israelische Sender KAN berichtet: Ranghohe israelische Militärs und Vertreter des US-Zentralkommandos (Centcom) diskutierten in der vergangenen Woche mögliche neue Militärschläge gegen den Iran. Laut KAN teilte Israel Washington mit: Der Krieg mit dem Iran endete zu früh. Verteidigungsminister Israel Katz (70) sagte demnach: „Wir sind darauf vorbereitet, dass wir möglicherweise bald wieder im Iran handeln müssen.“
Neue US-Schläge gegen den Iran?
KAN weiter: Es wurden auch begrenzte US-Angriffe auf iranische Treibstoff- und Energieanlagen diskutiert. Ziel: Teheran so unter Druck setzen, dass das Regime zu Verhandlungen zurückkehrt und sein Atomprogramm aufgibt. Israel ist an diesem Wochenende in höchster Alarmbereitschaft, falls Trump entscheidet, den Krieg wieder aufzunehmen.
Zwei Optionen auf dem Tisch
Nach Informationen der Nachrichtenseite Axios diskutiert Trumps Team bereits Optionen für eine militärische Eskalation, um die aktuelle Pattsituation zu beenden. US-Beamte erwarten laut Axios keine dramatischen Schritte während Trumps China-Reise, denken aber, er könnte unmittelbar danach – also möglicherweise schon am Wochenende – seinen nächsten Schritt machen. Axios berichtet von zwei Möglichkeiten: Entweder die Wiederaufnahme von „Project Freedom“ oder der Start einer neuen Bombardierungskampagne gegen iranische Infrastruktur – etwas, womit Trump dem Iran schon mehrfach gedroht hat.
Trump hatte am Donnerstag und Freitag China besucht. Die Frage ist nun: Möchte er die neu erarbeiteten Verbindungen zu Peking so schnell wieder aufs Spiel setzen? China hat nämlich zu einer „umfassenden und dauerhaften“ Waffenruhe im Iran-Krieg aufgerufen. Diese solle „so schnell wie möglich“ erreicht werden, um Frieden und Stabilität in der Region wiederherzustellen, erklärte das Außenministerium in Peking.



