Trump droht Iran mit Abschuss von Revolutionsgarden-Booten in Hormusstraße
Trump droht Iran mit Abschuss von Revolutionsgarden-Booten

Trump droht Iran mit Abschuss von Revolutionsgarden-Booten in Hormusstraße

US-Präsident Donald Trump hat eine scharfe Drohung gegen die iranischen Revolutionsgarden ausgesprochen. Sollten sich deren kleine Boote der neu eingerichteten US-Seeblockade in der Straße von Hormus nähern, werde das amerikanische Militär diese ausschalten. Diese Ankündigung machte Trump auf seiner Plattform Truth Social, wo er betonte, dass bisher keine Angriffe auf die sogenannten „Schnellangriffsschiffe“ erfolgt seien, da diese nicht als ernsthafte Bedrohung eingestuft worden wären.

Vergleich mit Anti-Drogen-Einsätzen

Der US-Präsident zog dabei einen direkten Vergleich zu den bereits laufenden Militäreinsätzen gegen mutmaßliche Drogenschmuggler im Pazifik und in der Karibik. Seit dem vergangenen Herbst hat das US-Regionalkommando Southcom in diesen Regionen wiederholt Boote versenkt und dabei über hundert Menschen getötet. Kritiker hinterfragen jedoch die völkerrechtliche Zulässigkeit dieser tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern, was auch für mögliche Aktionen gegen iranische Boote relevant sein könnte.

Hintergrund der Seeblockade

Das US-Regionalkommando für den Nahen Osten, Centcom, hatte angekündigt, dass die Seeblockade am Montag um 16.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit aktiv werden sollte. Betroffen sind Schiffe, die einen iranischen Hafen im Persischen Golf oder Golf von Oman als Start- oder Zielpunkt haben. Trumps strategisches Ziel ist es, den Iran daran zu hindern, Gebühren von Reedereien für die Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben und gleichzeitig die Öleinnahmen des Landes zu kappen.

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Die Straße von Hormus ist für den Iran von enormer wirtschaftlicher Bedeutung, da das Land zu den größten Ölproduzenten der Welt zählt und diese Wasserstraße für den Export seines Öls an internationale Märkte nutzt. Durch die Blockade soll der Druck auf Teheran erhöht werden, was die bereits angespannten Beziehungen zwischen den USA und dem Iran weiter verschärfen könnte.

Militärische Kapazitäten der Revolutionsgarden

Obwohl die USA im Krieg einen Großteil der iranischen Marine zerstört haben, verfügen die Revolutionsgarden über eine beträchtliche Anzahl kleiner, schneller Boote. Diese sollen in gut getarnten Küstenstützpunkten stationiert sein und stellen eine flexible, wenn auch bisher als weniger bedrohlich eingestufte, maritime Kraft dar. Die Drohung Trumps markiert eine deutliche Eskalation in der amerikanischen Haltung gegenüber diesen Einheiten.

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