Trump droht Iran mit massiver Militäroffensive im CNN-Gespräch
In einem exklusiven Telefoninterview mit dem US-Nachrichtensender CNN hat Präsident Donald Trump am Montagmorgen deutliche Worte gegenüber dem Iran gefunden. Das neunminütige Gespräch mit Moderator Jake Tapper offenbarte Trumps unverblümte Haltung zur aktuellen militärischen Konfrontation.
„Wir prügeln den Dreck aus ihnen raus“
„Wir prügeln den Dreck aus ihnen raus“, erklärte der 79-jährige Präsident wörtlich in Bezug auf die aktuellen US-Militäraktionen gegen den Iran. Im Original sagte Trump: „We're knocking the crap out of them.“ Er fügte selbstbewusst hinzu: „Ich denke, es läuft sehr gut. Es ist sehr wirkungsvoll. Wir haben das beste Militär der Welt und wir setzen es ein.“
Trump betonte jedoch, dass die bisherigen Angriffe nur der Anfang seien. „Wir haben sie noch nicht einmal richtig getroffen“, so der Präsident. „Die große Welle hat noch nicht einmal begonnen. Die große Welle kommt bald.“ Diese Aussage deutet auf eine bevorstehende Eskalation der militärischen Maßnahmen hin.
Überraschung über iranische Angriffe auf arabische Staaten
Als größte Überraschung der bisherigen Entwicklung bezeichnete Trump die iranischen Angriffe auf mehrere arabische Länder in der Region. Betroffen seien Bahrain, Jordanien, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate gewesen.
„Wir waren überrascht“, gestand Trump. „Wir haben ihnen gesagt: ‚Wir haben das im Griff‘, und jetzt wollen sie kämpfen. Und sie kämpfen aggressiv.“ Der Präsident beschrieb die arabischen Führer als „zäh und klug“ und erklärte, dass iranische Angriffe auf ein Hotel und ein Wohnhaus in Dubai diese „nur wütend gemacht“ hätten.
Führungslosigkeit im Iran nach gezielten Tötungen
Auf die Frage nach der aktuellen Führungssituation im Iran antwortete Trump ausweichend: „Wir wissen nicht, wer die Führung ist. Wir wissen nicht, wen sie auswählen werden. Vielleicht haben sie Glück und bekommen jemanden, der weiß, was er tut.“
Der US-Präsident begründete diese Unsicherheit mit den erfolgreichen gezielten Tötungen durch US-Streitkräfte. „Wir haben 49 iranische Anführer ausgeschaltet“, erklärte Trump. „Sie wurden etwas arrogant, weil sie sich alle an einem Ort trafen. Sie dachten, sie wären unauffindbar. Das waren sie nicht. Wir waren schockiert.“
Operation Epische Wut: „Wir kämpfen, um zu siegen“
Bereits vor Trumps CNN-Auftritt hatte Kriegsminister Pete Hegseth die sogenannte „Operation Epische Wut“ vor der Presse erläutert. Der 45-jährige Hegseth betonte dabei einen fundamentalen Unterschied zu früheren US-Militäreinsätzen.
„Dies ist nicht der Irak. Dies ist kein endloser Krieg“, erklärte Hegseth entschieden. „Keine dummen Einsatzregeln, kein Nation-Building-Sumpf, kein Demokratieaufbau-Experiment, keine politisch korrekten Kriege. Wir kämpfen, um zu siegen, und wir verschwenden weder Zeit noch Menschenleben.“
Warnung an die iranische Bevölkerung
Auf die Frage, ob die USA über militärische Schläge hinaus Maßnahmen ergreifen würden, um der iranischen Bevölkerung bei der Rückerlangung der Kontrolle über ihr Land zu helfen, antwortete Trump kurz: „Ja.“
Doch gleichzeitig warnte er: „Aber im Moment wollen wir, dass alle zu Hause bleiben. Es ist draußen nicht sicher.“ Und es werde, so der Präsident, bald noch unsicherer werden – ein deutlicher Hinweis auf die angekündigte „große Welle“ militärischer Aktionen.



