Trump droht mit "freundlicher Übernahme" Kubas - Außenpolitik unter Druck
Trump droht mit "freundlicher Übernahme" Kubas

Trump droht mit "freundlicher Übernahme" Kubas - Außenpolitik unter Druck

US-Präsident Donald Trump (79) hat mit einer "freundlichen Übernahme" Kubas gedroht und damit die außenpolitischen Spannungen weiter verschärft. Vor Journalisten im Weißen Haus erklärte der Präsident am Freitag: "Sie haben kein Geld, sie haben momentan überhaupt nichts. Aber sie sprechen mit uns – und vielleicht werden wir eine freundliche Übernahme Kubas vornehmen." Was genau unter dieser Formulierung zu verstehen ist, ließ Trump offen, deutete jedoch an, dass nach Jahrzehnten etwas geschehen könnte, das für Exilkubaner in den USA sehr positiv wäre.

Kuba als "scheiternder Staat" bezeichnet

Trump betonte in seinen Ausführungen, dass sich Kuba "in großen Schwierigkeiten" befinde. "Kuba ist, gelinde gesagt, ein scheiternder Staat", so der US-Präsident. Seit seiner Regierung den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro (63) bei einer Militäroperation Anfang Januar festnahm, sieht Trump die Insel am Rande des wirtschaftlichen Zusammenbruchs. Viele Kubaner leben in ärmlichen Verhältnissen – einige hoffen auf Unterstützung aus den USA.

Massiver Druck durch Ölembargo und diplomatische Spannungen

Washington übt seit Wochen erheblichen Druck auf Kubas kommunistische Regierung aus. Nach Maduros Gefangennahme verhängten die USA ein umfassendes Ölembargo für Kuba. Seitdem sind auch keine Lieferungen mehr aus Venezuela eingetroffen. Zusätzlich drohte Trump anderen Staaten, die Erdöl an den Karibikstaat liefern, mit zusätzlichen US-Zöllen.

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Die massive Ölblockade hat die Wirtschaftskrise in dem kommunistisch regierten Karibikstaat deutlich verschärft. Das US-Finanzministerium kündigte am Mittwoch jedoch an, dass die Beschränkungen für venezolanische Ölexporte nach Kuba aus humanitären Gründen gelockert würden.

Historische Sanktionen und tödlicher Zwischenfall

Die USA haben schon lange umfangreiche Sanktionen gegen den Inselstaat verhängt, der nur 150 Kilometer vor der Küste Floridas liegt. Die diplomatischen Beziehungen werden zusätzlich durch einen tödlichen Zwischenfall belastet: Bei einem Schusswechsel zwischen kubanischen Grenzschützern und der Besatzung eines in den USA registrierten Schnellbootes starben vier Menschen.

Höchste Verhandlungen im Gange

Außenminister Marco Rubio (54) verhandelt derzeit auf höchster Ebene mit der kubanischen Regierung. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund der angespannten Beziehungen und der wirtschaftlichen Notlage Kubas statt. Experten bewerten Trumps Äußerungen als weitere Eskalation in den bereits belasteten Beziehungen zwischen Washington und Havanna.

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