Trump zieht Verbindung zwischen Chameneis Tod und angeblichem Mordkomplott
US-Präsident Donald Trump (79) hat nach dem Tod des iranischen Ober-Mullahs Ajatollah Ali Chamenei eine brisante Behauptung aufgestellt. In einem Gespräch mit dem ABC-Chefkorrespondenten Jonathan Karl (58) sagte Trump wörtlich: „Ich habe ihn erwischt, bevor er mich erwischt hat.“ Karl veröffentlichte das Zitat auf der Plattform X und erklärte, der Präsident beziehe sich damit auf ein mutmaßliches Mordkomplott aus dem Jahr 2024.
Hintergrund: Festnahme von Farhad Shakeri im November 2024
Der Hintergrund von Trumps Aussagen ist ein Fall aus dem November 2024. Damals wurde Farhad Shakeri festgenommen. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, im September von den iranischen Revolutionsgarden beauftragt worden zu sein, Trump zu beobachten und zu töten. Laut Ermittlern galt das mutmaßliche Komplott als Reaktion auf einen Drohnenangriff im Jahr 2020, den Trump angeordnet hatte. Bei diesem Angriff war der iranische General Ghassem Soleimani getötet worden – ein Ereignis, das das Verhältnis zwischen Washington und Teheran nachhaltig erschütterte.
Chamenei bei israelischem Angriff getötet
Chamenei war am Samstag bei einem israelischen Angriff getötet worden. Kurz darauf machte Trump die Nachricht auf seiner Plattform Truth Social öffentlich. Dort bezeichnete er Chamenei als „einen der bösartigsten Menschen der Geschichte“ und sprach von „Gerechtigkeit“ für Iraner und Amerikaner. In einem weiteren Video auf X schilderte Jonathan Karl Details seines Telefonats mit Trump. Der Präsident habe erklärt, die gemeinsamen US-israelischen Angriffe auf Iran seien so erfolgreich gewesen, dass mehrere potenzielle Nachfolger Chameneis getötet worden seien.
Politische Implikationen und internationale Reaktionen
Die Äußerungen Trumps werfen ein Schlaglicht auf die angespannten Beziehungen zwischen den USA und Iran. Experten befürchten, dass die direkte Verbindung, die Trump zwischen Chameneis Tod und dem angeblichen Mordkomplott zieht, die Lage weiter verschärfen könnte. Die iranische Regierung hat zu den Vorwürfen bisher nicht offiziell Stellung bezogen, doch innenpolitisch könnte die Situation zu erhöhten Spannungen führen. International wird die Entwicklung mit Sorge beobachtet, da sie Auswirkungen auf die Stabilität im Nahen Osten haben könnte.
Die Ermittlungen zu dem Mordkomplott gegen Trump laufen weiter, während die Welt auf Reaktionen aus Teheran wartet. Trumps Aussagen unterstreichen einmal mehr die tiefen Gräben zwischen den beiden Nationen, die seit Jahren von Konflikten geprägt sind.



