Trump kündigt massive Eskalation der Angriffe auf Iran an – Kriegswelle rollt
Der US-Präsident Donald Trump hat eine deutliche Ausweitung der militärischen Angriffe auf den Iran angekündigt. In einem Interview mit dem Sender CNN sprach er von einer „großen Welle“, die bald kommen werde, und rechnet mit einem Krieg, der etwa vier Wochen andauern könnte. „Wir haben noch nicht einmal angefangen, hart zuzuschlagen“, betonte Trump und unterstrich damit die geplante Intensivierung der Kampfhandlungen.
Kriegsziele der USA und regionale Auswirkungen
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth stellte klar, dass es sich nicht um einen endlosen Krieg handele. Die USA hätten ihre Lehren aus der Vergangenheit gezogen und verfolgten drei klare Ziele:
- Die Zerstörung der Raketenbedrohung
- Die Ausschaltung der iranischen Marine
- Die Verhinderung von Atomwaffen
Ob für die Zerstörung der Atomanlagen auch Bodentruppen eingesetzt werden sollen, blieb unklar. Trump schloss dies nicht ausdrücklich aus. Unterdessen wächst die Sorge vor einem Flächenbrand im Nahen Osten, da der Krieg bereits den Libanon und die Golfstaaten erfasst hat.
Trump spricht von Fortschritten und Überraschungen
Trump äußerte sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Attacken: „Wir prügeln sie windelweich“. Er bekräftigte, dass die USA dem Zeitplan sogar voraus seien und bereits 49 iranische Anführer ausgeschaltet hätten. Als größte Überraschung nannte er die Angriffe des Irans auf arabische Staaten und deren veränderte Haltung. „Sie wollten sich nur sehr geringfügig beteiligen. Und jetzt bestehen sie darauf, einbezogen zu werden“, so Trump.
Kritik an Verbündeten und internationale Reaktionen
Minister Hegseth kritisierte frühere Partner der USA scharf und warf ihnen „Zögern und Zaudern“ vor. Konkrete Länder nannte er nicht, betonte aber, dass Amerika die tödlichste und präziseste Luftangriffskampagne der Geschichte entfessele. Spanien betonte, dass die US-Basen Morón und Rota nicht für die Angriffe genutzt worden seien, da diese einseitig und ohne internationale Resolution erfolgt seien.
Hohe Opferzahlen und neue Angriffswellen
Im seit Samstag andauernden Krieg sind bereits zahlreiche Menschen getötet worden:
- Im Iran gab es mindestens 555 Tote
- Bei israelischen Angriffen im Libanon wurden Dutzende getötet und über hundert verletzt
- In Israel gab es Tote und Verletzte durch iranische Gegenangriffe
- Vier US-Soldaten wurden getötet
Israel und die USA griffen Hunderte Ziele im Iran an, darunter Raketenabschussrampen, Atomprogramm-Anlagen und Militärhauptquartiere. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei wurde am Samstag getötet.
Kein Regimewechsel als offizielles Ziel
Hegseth betonte, dass der Militäreinsatz nicht notwendigerweise zu einem Machtwechsel in Teheran führen solle. „Dies ist kein sogenannter Regimewechselkrieg“, sagte er, fügte aber hinzu, dass die Welt besser dran sei, wenn sich das Regime ändere. Auch Israel setzt auf einen Umsturz durch die iranische Bevölkerung.
Region in Aufruhr: Zwischenfälle und Eskalationen
Die Golfstaaten werden immer weiter in den Konflikt hineingezogen. Die kuwaitische Luftverteidigung schoss versehentlich mehrere US-Kampfjets ab, wobei die Besatzungen überlebten. Frankreich sagte den Golfstaaten Unterstützung zu. Auf Zypern kam es zu einem Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt Akrotiri, wobei die Drohnen vom iranischen Typ „Shahed“ stammten.
Humanitäre Krise und Reisende gestrandet
Israel bombardierte erneut Stellungen der Hisbollah-Miliz im Libanon, wobei der Geheimdienstchef Hussein Makled getötet wurde. Tausende Zivilisten flohen aus dem Südlibanon. Wegen des Krieges sind zudem Zehntausende Reisende gestrandet, darunter etwa 30.000 Kunden deutscher Reiseveranstalter. Das Auswärtige Amt bereitet die Rückholung von Kranken, Kindern und Schwangeren vor.



