Trump hält Machtwechsel im Iran für bestmöglich und droht mit militärischer Eskalation
Trump: Machtwechsel im Iran wäre das Beste, USA drohen mit Angriff

Trump sieht Machtwechsel im Iran als beste Option und droht mit militärischer Eskalation

US-Präsident Donald Trump hat einen Machtwechsel im Iran als wünschenswert bezeichnet und gleichzeitig mit einem militärischen Angriff gedroht, falls keine Einigung über das Atom- und Raketenprogramm erzielt wird. Bei einem Truppenbesuch in Fort Bragg, North Carolina, antwortete Trump auf eine Frage eines Reporters: "Das scheint das Beste zu sein, was passieren könnte." Diese Aussage unterstreicht die angespannte Lage im Nahen Osten, wo die USA und der Iran seit Monaten in einem diplomatischen und militärischen Tauziehen stecken.

Neue Verhandlungen in Genf und drohender Schlagabtausch

Laut dem Nachrichtenportal "Axios" wird für Dienstag eine neue Verhandlungsrunde über Irans Atomprogramm in Genf erwartet. Trump betonte, ein Angriff könne vermieden werden, wenn der Iran "uns den richtigen Deal gibt". Bisher habe Teheran viel geredet, aber nichts getan, so der US-Präsident. Die Gespräche zwischen Washington und Teheran waren im vergangenen Jahr ins Stocken geraten, nachdem Israel und die USA iranische Atomanlagen angegriffen hatten.

Das US-Militär bereitet sich offenbar auf einen möglichen wochenlangen Einsatz gegen den Iran vor. Zwei anonyme US-Regierungsvertreter teilten der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass die Planungen komplexer seien als bei früheren Einsätzen. Bei einem länger anhaltenden Konflikt könnten nicht nur nukleare Einrichtungen, sondern auch staatliche und sicherheitsrelevante Ziele getroffen werden. Die USA rechnen fest mit einer Vergeltung durch den Iran, was zu einem anhaltenden Schlagabtausch führen könnte.

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USA bauen Militärpräsenz im Nahen Osten aus

Zur Unterstützung der Drohungen hat die US-Regierung die Entsendung des Flugzeugträgers "Gerald R. Ford" in den Nahen Osten angekündigt. Dieser wird sich dem Flugzeugträger "Abraham Lincoln", mehreren Lenkwaffenzerstörern, Kampfflugzeugen und Überwachungsflugzeugen anschließen, die bereits in der Region stationiert sind. Die "Gerald R. Ford", der neueste und größte Flugzeugträger der USA, kann über 75 Militärflugzeuge aufnehmen und wird von einem Atomreaktor angetrieben.

Trump begründete die Verstärkung mit den Worten: "Falls wir keine Einigung erzielen, werden wir ihn brauchen." Die stellvertretende Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, betonte, dass alle Optionen in Bezug auf den Iran auf dem Tisch lägen. Das Pentagon lehnte eine Stellungnahme zu den militärischen Vorbereitungen ab.

Hintergrund und aktuelle Entwicklungen

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich in den letzten Wochen verschärft, nachdem indirekte Verhandlungen in Omans Hauptstadt Maskat begonnen hatten. Trump bezeichnete diese Gespräche als "sehr gut", doch bleibt die Lage unberechenbar. Der Iran hatte sich im vergangenen Jahr gegen ein Atomabkommen entschieden, und Trump hofft nun auf eine vernünftigere Haltung Teherans.

Die iranische Delegation bei den anstehenden Verhandlungen in Genf wird voraussichtlich wieder von Außenminister Abbas Araghtschi geleitet, während auf US-Seite der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner teilnehmen sollen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge, da ein militärischer Konflikt weitreichende Folgen für die Region und die globale Sicherheit hätte.

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