Trump stichelt gegen Prinz Harry nach Ukraine-Besuch
Trump stichelt gegen Harry nach Ukraine-Besuch

Washington (USA) – Aus diesen beiden Männern werden keine Freunde mehr! Eine Woche vor dem Staatsbesuch von King Charles III. (77) stichelt US-Präsident Donald Trump (79) gegen dessen Sohn Prinz Harry (41). Der Herzog von Sussex war überraschend nach Kiew gereist und hatte dort ein emotionales Plädoyer für mehr Engagement der USA im Ukraine-Krieg gehalten. Ohne Trump direkt zu nennen, machte er klar: Die USA müssen ihre Führungsrolle wahrnehmen.

Prinz Harrys Auftritt in Kiew

„Das ist ein Moment für amerikanische Führung“, sagte Prinz Harry beim „Kyiv Security Forum“. Die Vereinigten Staaten hätten dabei „eine einzigartige Rolle“. Seine Ankunft im Kriegsgebiet erfolgte am 23. April per Zug in Kiew, wo er sich für verstärkte Unterstützung der Ukraine aussprach.

Trumps persönliche Sticheleien

Doch statt politisch zu kontern, wurde Trump persönlich. Im Oval Office auf Harrys Aussagen angesprochen, stichelte der Präsident zunächst gegen Herzogin Meghan (44): „Prinz Harry? Wie geht es ihm? Wie geht es seiner Frau? Bitte richten Sie ihr meine Grüße aus.“ Anschließend legte Trump nach und stellte Harrys Relevanz infrage. „Ich weiß eines: Prinz Harry spricht nicht für das Vereinigte Königreich“, sagte er. „Ich glaube, ich spreche mehr für das Vereinigte Königreich als Prinz Harry.“

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Staatsbesuch von König Charles

Der Seitenhieb kommt nur Tage vor dem USA-Besuch von König Charles (77). Der Monarch reist ab Montag gemeinsam mit Königin Camilla (78) für vier Tage in die USA. Stationen sind Washington, New York und Virginia. Anlass ist das 250-jährige Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit. Geplant sind ein privates Treffen mit Trump sowie eine Rede vor dem US-Kongress. Trump betonte im Vorfeld, der Besuch könne „absolut“ helfen, die zuletzt angespannten Beziehungen zwischen den USA und Großbritannien zu verbessern. Über Charles sagte er: „Er ist ein fantastischer Mann.“

Vorgeschichte des Konflikts

Während Trump also auf Diplomatie und Freundschaft mit dem König setzt, macht er kein Geheimnis daraus, dass er nicht viel von Sohn Harry hält. Der Konflikt hat eine Vorgeschichte: Schon 2016 hatte Meghan Trump öffentlich kritisiert. Drei Jahre später konterte er und bezeichnete sie als „fies“. Seitdem kommt es immer wieder zu Sticheleien. Trump hatte 2024 sogar gedroht, Harry nach der Drogenbeichte in seiner Biografie das Visum zu entziehen, sagte: „Er hat die Königin verraten. Das ist unverzeihlich. Wenn es nach mir ginge, wäre er auf sich allein gestellt.“ Er machte danach aber einen Rückzieher: „Ich werde ihn in Ruhe lassen. Er hat genug Probleme mit seiner Frau. Sie ist schrecklich.“

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