Trump und Iran: Warum Regime Change das einzig Wahre ist – Eine Analyse
Trump und Iran: Warum Regime Change notwendig ist

Trump und Iran: Warum Regime Change das einzig Wahre ist

Der US-Präsident Donald Trump unternimmt einen mutigen Schritt, wenn auch ohne Garantie auf Erfolg. Dies sollte Anerkennung finden: Endlich gibt es jemanden, der den iranischen Mullahs Einhalt gebieten will. In vielerlei Hinsicht zeigt Trump sich als trotziges Kind, doch beim Schlag gegen Iran passt das Runde ins Runde. Diese Aktion verdient Würdigung, unabhängig davon, ob sie durch Zufall oder Planung zustande kam.

Deutsche Reaktionen: Werk und Autor nicht trennen

Leider können weite Teile der deutschen Öffentlichkeit bei Donald Trump nicht zwischen Werk und Autor unterscheiden. Das politische und mediale Echo konzentriert sich hauptsächlich auf mögliche Fehlschläge oder gar auf die Überzeugung, dass alles schiefgehen muss. Besonders linke Kritiker heben die vielfältigen Risiken und Kosten des Einsatzes hervor, ignorieren dabei aber die Motive und das große Ziel.

Interessanterweise zeigen dieselben Kritiker bei Themen wie Klimaschutz ein anderes Verhalten. Dort zählen Ziel und Motive alles, während Kosten und ökonomische Risiken kaum Beachtung finden. Könnte es sein, dass notorische Linke und Grüne sogar ein wenig Gefallen daran hätten, wenn Trumps Regime Change scheitert? In diesen Milieus ist es üblich, die USA als schreckliche Weltordnungsmacht zu betrachten, und Trumps Aktionen bestätigen diesen Antiamerikanismus.

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Die schwierige Entscheidung für linke Kreise

Nun, da die iranische Führung wankt, müssen sich diese Gruppen entscheiden: Trump einmal rechtzugeben oder sich de facto vor ein Regime zu stellen, das Homosexuelle hinrichtet, Frauen brutal unterdrückt und nach Atomwaffen strebt. Für Menschen mit linkem Herz und Verstand sind solche Abwägungen historisch schwierig. Selbst der aktuelle Bundespräsident gratulierte den Mullahs jahrelang zu ihren Dienstjubiläen.

Auch Politiker wie Friedrich Merz zeigen Zurückhaltung, und der Bundeskanzler äußert sich ambitionslos, ohne konkrete Maßnahmen zu nennen. Dabei wäre es wertvoll, endlich wertegeleitet zu handeln und den Regime Change zu unterstützen. Die Welt wäre nach dem Ende des Regimes in Teheran zweifellos ein Stück besser, selbst für Verfechter einer feministischen Außenpolitik.

Die Sprache der Macht erlernen

Der Bundeskanzler betont zu Recht, dass Deutschland und Europa die Sprache der Macht erlernen müssen. Die letzten Tage bieten reichlich Unterrichtsmaterial. Israel hat ein klares Ziel, einen Plan und die Macht, ihn umzusetzen: die Bedrohung durch Iran zu beenden. Durch gezielte Militärschläge haben sie Teherans Terrorhandlanger geschwächt, sodass die Mullahs nicht wie früher zur Rache schreiten können.

Nun gehen Israelis und Amerikaner gegen das Befehlszentrum vor und setzen auf internen Druck, um den Rest zu erledigen. Benjamin Netanyahu mag kein lupenreiner Demokrat sein, doch mit dem Angriff auf Irans Führung liegt er richtig. Dieser Schritt folgt auf lange, erfolglose Verhandlungen, ähnlich dem Nato-Doppelbeschluss, der trotz linker Widerstände ein guter Plan war.

Regime Change: Ein umstrittenes Konzept mit Potenzial

Regime Change als strategisches Konzept hat keinen guten Ruf, was angesichts der Beispiele in Afghanistan und Irak verständlich ist. Dort ging es gleichzeitig um Sicherheit und Demokratie, was vielleicht zu viel war. Doch darf man einen neuen Versuch wagen, der auf Sicherheit vor Iran abzielt und die Demokratisierung den inneren Kräften überlässt? Die Antwort ist einfach und deutsch: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

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