Trump und Rubio in Kuba-Verhandlungen: USA erhöhen Druck auf sozialistische Regierung
Trump und Rubio verhandeln mit Kuba: USA erhöhen Druck

Trump und Rubio in direkten Verhandlungen mit Kuba: USA erhöhen Druck auf sozialistische Regierung

US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass er persönlich an Verhandlungen mit Kuba beteiligt ist. Bei einem Gipfeltreffen mit konservativen Regierungschefs aus Lateinamerika und der Karibik in Doral, Florida, erklärte Trump: „Sie wollen verhandeln und sie verhandeln mit Marco (Rubio) und mir sowie einigen anderen.“ An dem Treffen nahm auch US-Außenminister Marco Rubio teil, der eine zentrale Rolle in den Gesprächen spielt.

Trump sieht Kuba am Ende seiner bisherigen Existenz

Der US-Präsident äußerte sich optimistisch über eine baldige Einigung mit dem sozialistischen Karibikstaat. „Kuba befindet sich in den letzten Augenblicken seines bisherigen Bestehens. Es wird ein neues Leben beginnen“, sagte Trump. Er betonte, dass das nur etwa 150 Kilometer von Florida entfernte Land finanziell und ressourcentechnisch am Ende sei: „Es hat kein Geld und kein Öl mehr und ist eine Katastrophe.“ Diese Aussagen unterstreichen die seit Wochen von Trump wiederholte Behauptung, dass Kuba kurz vor dem Scheitern stehe.

Unklare Gesprächspartner und Berichte über geheime Treffen

Unklar bleibt, mit wem genau die US-Regierung in Kuba im Kontakt steht. Unbestätigten US-Medienberichten zufolge soll Raúl Guillermo Rodríguez Castro, ein Enkel des früheren Präsidenten Raúl Castro, der Gesprächspartner von Washington auf der Insel sein. Laut einem Bericht der Zeitung „Miami Herald“ trafen sich Rubios Berater mit dem 41-Jährigen Ende Februar am Rande des Gipfels der Karibischen Gemeinschaft in St. Kitts und Nevis. Rodríguez Castro gilt als Leibwächter und engster Vertrauter seines Großvaters Raúl Castro, der bedeutendsten verbliebenen Führungsfigur aus der Generation der Guerilleros.

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Historisch angespannte Beziehungen und aktuelle Wirtschaftskrise

Die Beziehungen zwischen Havanna und Washington sind seit Jahrzehnten angespannt. Unter der Trump-Administration übt Washington nun erhöhten Druck aus. Die US-Regierung verfolgt das Ziel, den Zufluss von Devisen und Öl, von dem die kommunistische Regierung profitieren soll, grundsätzlich zu stoppen. Aktuell steckt Kuba in einer seiner schwersten Wirtschaftskrisen seit der Revolution von Fidel Castro im Jahr 1959. Diese Krise verschärft die Lage auf der Insel und könnte die Verhandlungen zwischen den USA und Kuba beschleunigen.

Die Situation in Kuba bleibt angespannt, während Trump und Rubio weiterhin auf eine baldige Veränderung drängen. Die Verhandlungen markieren einen kritischen Moment in den langjährigen diplomatischen Spannungen zwischen den beiden Nationen.

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