Trump kündigt massive Eskalation an: US-Angriffe auf Iran sollen sich ausweiten
Trump: US-Angriffe auf Iran werden massiv ausgeweitet

Trump kündigt massive Ausweitung der US-Angriffe auf Iran an

Drei Tage nach Beginn der gemeinsamen israelisch-amerikanischen Militäroperationen gegen den Iran hat US-Präsident Donald Trump eine deutliche Eskalation der Kampfhandlungen angekündigt. In einem Interview mit dem Sender CNN warnte der Präsident vor einer bevorstehenden "großen Welle" an Angriffen und gab an, mit einem Kriegsverlauf von etwa vier Wochen zu rechnen. "Wir haben noch nicht einmal angefangen, hart zuzuschlagen", erklärte Trump und betonte die Entschlossenheit der Vereinigten Staaten.

Kriegsziele und regionale Auswirkungen

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth präzisierte die strategischen Ziele der Militäroperation. "Dies ist kein endloser Krieg", versicherte Hegseth in Washington und nannte drei klare Kriegsziele: Die Zerstörung der iranischen Raketenbedrohung, die Ausschaltung der Marine und die Verhinderung von Atomwaffen. Ob für die Zerstörung von Atomanlagen auch Bodentruppen eingesetzt werden sollen, blieb dabei unklar. Trump selbst schloss diesen Schritt nicht ausdrücklich aus.

Die humanitären Folgen sind bereits jetzt verheerend: Nach Angaben des Roten Halbmonds sind im Iran mindestens 555 Menschen getötet worden. Bei israelischen Angriffen im Libanon wurden Dutzende Tote und über hundert Verletzte gemeldet. Auch auf israelischer Seite gab es Opfer durch iranische Gegenangriffe, während das US-Militär den Tod von vier Soldaten bestätigte.

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Internationale Reaktionen und regionale Eskalation

Die Sorge vor einem Flächenbrand im Nahen Osten wächst stetig. Der Konflikt hat inzwischen nicht nur die Golfstaaten, sondern auch den Libanon erfasst. Besonders bemerkenswert sind aus Sicht Trumps die Reaktionen arabischer Staaten: "Sie wollten sich nur sehr geringfügig beteiligen. Und jetzt bestehen sie darauf, einbezogen zu werden", kommentierte der Präsident die Entwicklung.

Minister Hegseth kritisierte indirekt traditionelle Verbündete der USA, die sich seiner Ansicht nach beim Einsatz von Gewalt zurückhalten. "Amerika, unabhängig davon, was sogenannte internationale Institutionen sagen, entfesselt die tödlichste und präziseste Luftangriffskampagne der Geschichte", betonte er. Spanien distanzierte sich deutlich und betonte, die US-Basen Morón und Rota seien nicht für die Angriffe genutzt worden, da diese ohne internationale Resolution erfolgt seien.

Militärische Entwicklungen und humanitäre Krise

Die Angriffe konzentrieren sich auf Hunderte Ziele im Iran, darunter Raketenabschussrampen, Anlagen des umstrittenen Atomprogramms, Militärhauptquartiere und Vertreter der politischen Führung. Bereits am Samstag wurde Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Dennoch gibt die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zu bedenken: "Wir sehen kein strukturiertes Programm zur Herstellung von Atomwaffen", erklärte Chef Rafael Grossi in Wien.

Die regionale Eskalation zeigt sich in zahlreichen Zwischenfällen: Kuwaitische Luftverteidigung schoss versehentlich mehrere US-Kampfjets ab, während auf Zypern ein Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt Akrotiri erfolgte. Frankreich sicherte den Golfstaaten Unterstützung zu, und Israel begann eine weitere Angriffswelle gegen Hisbollah-Stellungen im Libanon, bei der der Geheimdienstchef der Miliz getötet wurde.

Humanitäre Folgen und politische Ziele

Zehnausende Reisende sind durch den Konflikt gestrandet, darunter etwa 30.000 Kunden deutscher Reiseveranstalter. Das Auswärtige Amt bereitet die Rückholung von Kranken, Kindern und Schwangeren aus der Region vor. Die Fluchtbewegungen im Libanon nehmen zu, während Tausende Zivilisten aus dem Süden des Landes gen Norden fliehen.

Politisch betonen sowohl die USA als auch Israel, dass es sich nicht um einen "Regimewechselkrieg" handle. Dennoch hoffen beide Staaten auf einen Umsturz durch die iranische Bevölkerung. "Es sei das angestrebte Ergebnis, dass das iranische Volk in der Lage sein wird, dieses Regime für sich selbst zu beseitigen", erklärte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz. Trump selbst zeigte sich "sehr enttäuscht" vom britischen Premierminister Keir Starmer, der die Nutzung britischer Stützpunkte durch die US-Armee zu spät erlaubt habe.

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