Trump verlängert Ultimatum an Iran: Fünf Tage für Öffnung der Straße von Hormus
Washington – In einer dramatischen Zuspitzung des Konflikts hat US-Präsident Donald Trump (79) sein Ultimatum an das iranische Regime verlängert. Dem Iran bleiben nun weitere fünf Tage Zeit, um die für den weltweiten Schiffsverkehr lebenswichtige Straße von Hormus wieder zu öffnen. Dies teilten Regierungskreise in Washington am Montag mit.
Drohung mit Zerstörung iranischer Kraftwerke
Bereits am Sonntag hatte der amerikanische Präsident mit schwerwiegenden Konsequenzen gedroht, sollte die Öffnung der strategischen Wasserstraße nicht innerhalb von 48 Stunden erfolgen. Konkret nannte Trump dabei die Zerstörung von Kraftwerken im Iran als mögliche Maßnahme. Die nun gewährte Verlängerung des Ultimatums um fünf Tage wird international als letzte Chance für eine diplomatische Lösung gewertet.
Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Täglich passieren zahlreiche Öltanker und Frachtschiffe die enge Passage, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet. Eine Blockade durch den Iran hätte verheerende Auswirkungen auf die globale Wirtschaft und die Energieversorgung.
Hintergrund des eskalierenden Konflikts
Die aktuelle Krise ist der Höhepunkt monatelanger Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Experten befürchten, dass eine weitere Eskalation zu einem regionalen Flächenbrand führen könnte. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit größter Sorge und ruft beide Seiten zur Deeskalation auf.
Die Verlängerung des Ultimatums wird unterschiedlich interpretiert. Während einige Beobachter darin ein Zeichen für Verhandlungsbereitschaft sehen, interpretieren andere die Maßnahme als taktisches Manöver, um zusätzlichen Druck aufzubauen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob der Iran auf die Forderungen Washingtons eingeht oder ob die Drohungen in die Tat umgesetzt werden.



