Trump verlängert Ultimatum an den Iran: Gespräche laufen „sehr gut“
US-Präsident Donald Trump hat die Frist für den Iran zur Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus erneut verschoben. Das neue Ultimatum läuft nun bis zum 6. April, wie der 79-jährige Präsident am Donnerstag in einer Mitteilung auf seiner Plattform Truth Social bekannt gab.
Vorläufiger Verzicht auf militärische Angriffe
In seiner Erklärung signalisierte Trump zudem, dass er vorerst von Angriffen auf iranische Energieanlagen absehen werde. „Die Gespräche verlaufen sehr gut“, ließ der Präsident verlauten, ohne jedoch weitere Details zu den laufenden diplomatischen Verhandlungen preiszugeben. Die Ankündigung erfolgte während einer Kabinettssitzung in Washington.
Hintergrund der angespannten Lage
Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten maritimen Handelsrouten der Welt, durch die ein erheblicher Teil des globalen Öltransports fließt. Die jüngsten Spannungen zwischen den USA und dem Iran hatten zu wachsenden Befürchtungen vor einer weiteren Eskalation in der Region geführt.
Experten bewerten die Fristverlängerung als Zeichen dafür, dass beide Seiten Raum für diplomatische Lösungen suchen. Die Entscheidung Trumps, vorerst keine militärischen Maßnahmen gegen iranische Energieinfrastruktur zu ergreifen, wird als deeskalierender Schritt gewertet.
Die Entwicklung wird international aufmerksam verfolgt, da sie erhebliche Auswirkungen auf die globale Energiesicherheit und die geopolitischen Beziehungen im Nahen Osten haben könnte. Beobachter erwarten nun weitere Klarstellungen zur amerikanischen Iran-Politik in den kommenden Tagen.



