Trump verschiebt Ultimatum an Iran erneut: Straße von Hormus bleibt blockiert
Trump verschiebt Ultimatum an Iran: Hormus-Blockade hält an

Trump verlängert Ultimatum an Iran: Straße von Hormus bleibt geschlossen

US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum an die iranische Führung erneut verschoben. Der 79-jährige Republikaner hatte dem Iran ursprünglich eine 48-Stunden-Frist gesetzt, diese jedoch um weitere zehn Tage verlängert. Die Blockade der wirtschaftlich bedeutsamen Straße von Hormus bleibt damit vorerst bestehen.

Knallharte Ansagen auf Truth Social

In einer Reihe von Beiträgen auf seiner Plattform Truth Social verschärfte Trump am Wochenende den Ton gegenüber den iranischen Machthabern. Am Samstag schrieb er: „Erinnert euch, als ich dem Iran zehn Tage gab, um ein Abkommen zu machen oder die Straße von Hormus zu öffnen. Die Zeit läuft ab – 48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht. Ruhm sei Gott!“

Am Sonntag folgte eine noch deutlichere Wortwahl. Trump bezeichnete die iranischen Mullahs als „verrückte Bastarde“ und forderte sie auf: „Öffnet die verdammte Straße!“ Später am Abend setzte er dann ein neues Ultimatum für Dienstag, 20:00 Uhr Ostküstenzeit – genau 24 Stunden später als die ursprünglich angedrohte Frist.

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Interview mit dem Wall Street Journal

In einem exklusiven Interview mit dem Wall Street Journal am Sonntagabend konkretisierte Trump seine Drohungen. „Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, werden sie keine Kraftwerke mehr haben und keine Brücken, die noch stehen“, erklärte der US-Präsident mit Blick auf die anhaltende Blockade der strategischen Meerenge.

Verhandlungen und Drohungen

Laut einem weiteren Interview mit FOX News rechnet Trump bis Montag mit einem möglichen Abkommen mit dem Iran. „Die Regierung in Teheran verhandle derzeit“, sagte der Präsident und fügte hinzu, dass den aktuellen iranischen Unterhändlern eine eingeschränkte Amnestie gewährt worden sei.

Sollte es jedoch zu keiner Einigung kommen, drohte Trump mit drastischen Maßnahmen: „Sollte der Iran nicht zu einer Einigung bereit sein, wolle ich mich das iranische Öl aneignen“, erklärte er gegenüber dem Sender.

Weltwirtschaftliche Auswirkungen

Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl, Gas und andere Rohstoffe weltweit. Ihre Blockade durch den Iran hat bereits zu erheblichen wirtschaftlichen Konsequenzen geführt:

  • Steigende Preise für Energie und Rohstoffe
  • Versorgungsengpässe in zahlreichen Industrienationen
  • Verunsicherung an den internationalen Finanzmärkten

Bisher hat die iranische Regierung nicht auf Trumps Ultimatum reagiert und die strategisch bedeutsame Meerenge nicht geöffnet. Die Situation bleibt angespannt, während die Welt auf die Entwicklung der kommenden Tage blickt.

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