Trumps 'Epische Wut' im Iran: Eskalation oder Befreiung? Deutschland in Sorge
Trumps 'Epische Wut' im Iran: Eskalation oder Befreiung?

Trumps 'Epische Wut': Militäroperation im Iran spaltet die Meinungen

Satellitenbilder dokumentieren massive Zerstörungen im Iran: Die Residenz des getöteten Ajatollahs Khamenei liegt in Trümmern, Drohnenbunker und Marineschiffe sind beschädigt. Das iranische Regime zeigt sich jedoch kämpferisch und kündigt Vergeltung an. Die US-Militäroperation mit dem Codenamen 'Epic Fury' (Epische Wut) soll laut Präsident Donald Trump etwa vier Wochen dauern. Verteidigungsminister Pete Hegseth betonte auf einer Pressekonferenz, man werde keinen 'endlosen Krieg' führen. Doch die Frage bleibt: Handelt es sich um einen notwendigen Schlag gegen ein repressives Regime oder den Ausbruch eines neuen Weltkriegs?

Expertenmeinungen: Von Hoffnung bis Warnung

In der Fachwelt gehen die Einschätzungen weit auseinander. Der stellvertretende Auslands-Ressortleiter Maximilian Popp kritisiert Trumps Vorgehen scharf: 'Nicht zuletzt, weil er gegen die wichtigste Regel bei solchen Einsätzen verstößt: Bedenke das Ende.' Er hält eine schnelle Demokratisierung für unwahrscheinlich und warnt vor einer Eskalation, die die gesamte Region in Brand setzen könnte.

Meinungschefin Katrin Elger sieht dagegen eine historische Chance: Ein Regimewechsel könnte denjenigen Hoffnung geben, die im Iran lange für Freiheit gekämpft haben, insbesondere den unterdrückten Frauen. Es sei 'anmaßend und unsolidarisch', diese Hoffnung als blauäugig abzutun.

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US-Korrespondentin Nicola Abé äußert Skepsis: 'Das iranische Regime ist wie eine Hydra, tief verwurzelt in der Bevölkerung. Führungsposten lassen sich nachbesetzen. Chaos ist ein wahrscheinliches Szenario.' Ein politischer Übergang könne nicht durch Luftschläge erzwungen werden.

Kolumnist Nikolaus Blome steht der Operation grundsätzlich wohlwollend gegenüber: 'Wenn endlich jemand den Mullahs das Handwerk legen will, solle man das loben, statt zu nörgeln.' Es habe in der Weltgeschichte schon schlechtere Pläne gegeben, die funktionierten.

Deutschland im Fokus: Wirtschaftliche Folgen und Terrorgefahr

Während Deutschland zunächst nur Zuschauer des Konflikts ist, werden die Auswirkungen auch hierzulande spürbar. Bereits am Morgen ließ die Furcht vor Versorgungsengpässen den europäischen Gaspreis an der Amsterdamer Börse um fast 50 Prozent steigen. Bei den Autofahrern kommt der Preisschub teils schon jetzt an, da Tankstellen auf Ölpreissteigerungen oft binnen ein bis zwei Tagen reagieren.

Noch bedrohlicher ist das steigende Anschlagsrisiko in Deutschland. Sicherheitspolitiker zeigen sich besorgt: Zwar reichen iranische Raketen und Drohnen nicht bis Berlin oder München, doch verfügt der Iran über eine nicht minder gefährliche Waffe – den Terrorismus. Vergeltungsmaßnahmen durch iranische Schläferzellen in Europa sind nicht auszuschließen.

Israels Botschafter Ron Prosor warnte ausdrücklich vor Racheakten auf deutschem Boden: 'Ich halte bei diesen Terroristen alles für möglich. Man muss sich gut vorbereiten, immer mit einem offenen Auge schlafen.' Vor allem jüdische, israelische und US-amerikanische Einrichtungen gelten als potenzielle Ziele. Das Bundesamt für Verfassungsschutz bestätigt eine 'weiterhin hohe abstrakte Gefährdung' für entsprechende Einrichtungen in Deutschland.

Baden-Württemberg: Angeschlagener Kandidat im Wahlkampf-Endspurt

Noch eine Woche Wahlkampf, dann wird in Baden-Württemberg über den Nachfolger von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) abgestimmt. Kurz vor der Wahl liegen CDU und Grüne fast gleichauf. Beobachter beschreiben Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir als 'tiefenentspannt', während CDU-Kandidat Manuel Hagel versucht, seine Probleme 'wegzuplaudern'.

Im Hintergrund liegen die Nerven bei den Christdemokraten blank. Sie sprechen von einer 'Rufmordkampagne', nachdem eine grüne Bundestagsabgeordnete ein acht Jahre altes Video geteilt hat, in dem Hagel von den 'rehbraunen Augen' einer Schülerin schwärmt. Seither sieht er sich mit Sexismusvorwürfen konfrontiert.

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Interessanterweise hatte Özdemir bereits vor dieser Affäre in Umfragen aufgeholt. Experten meinen: 'Die Wahlkampfstrategie, alles maximal auf seine Person zuzuschneiden, könnte sich als richtig erweisen.' Die letzten Tage des Wahlkampfs versprechen spannend zu werden.

Weitere politische Entwicklungen

  • Die SPD signalisiert Kompromissbereitschaft beim Spitzensteuersatz, allerdings unter bestimmten Bedingungen.
  • Die Ukraine hat mit Kampfdrohnen den russischen Flottenstützpunkt Noworossijsk am Schwarzen Meer attackiert.
  • Bahn-Chefin Evelyn Palla verteidigt die geplanten Streckensanierungen mit Vollsperrungen als alternativlos.
  • Wirtschaftsweise Veronika Grimm distanziert sich von der Kritik des Sachverständigenrats an ihrer Kollegin Ulrike Malmendier.