Fürth-Fans fordern Rauswurf der Bosse nach Abstiegsangst
Fürth-Fans fordern Rauswurf der Bosse

Dem Zweitligisten Greuther Fürth droht erstmals seit dem Aufstieg 1997 der Abstieg in die 3. Liga. Viele Fans sehen die Schuld bei der Vereinsführung, insbesondere bei Geschäftsführer Holger Schwiewagner (48). Eine Petition fordert nun seinen Rauswurf und den von Sportdirektor Stephan Fürstner (38).

Petition gegen die Vereinsführung gestartet

Am Dienstag wurde auf der Plattform change.org eine Petition unter dem Titel „Für einen echten Neuanfang – Verantwortung übernehmen und professionelle Strukturen schaffen“ veröffentlicht. Die Unterzeichner fordern den Aufsichtsrat auf, Konsequenzen zu ziehen und die sportlich verantwortlichen Personen freizustellen. Bis Mittwochvormittag haben über 1600 Fans unterschrieben.

Hintergrund der Unzufriedenheit

Die „sportliche Neuausrichtung“, die Schwiewagner nach den Entlassungen von Trainer Alexander Zorniger (56) und Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi (55) im Herbst 2024 ausgerufen hatte, droht im Desaster zu enden. Der Zorn der Fans richtet sich primär gegen ihn. Viele sehen den möglichen Abstieg als logische Konsequenz einer langen Fehlentwicklung.

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Vertragsverlängerung für Schwiewagner?

Überraschend berichtet NN.de, dass der Aufsichtsrat den Vertrag mit Schwiewagner sogar bis 2030 verlängert habe. Aufsichtsratsboss Peter Köhr (65) wollte dies weder bestätigen noch dementieren. Eine offizielle Mitteilung des Vereins steht aus. Für viele Fans wäre dies ein Schlag ins Gesicht, da eine Trennung aus finanziellen Gründen dann nahezu unmöglich wäre.

Greuther Fürth droht nicht nur sportlich, sondern auch strukturell im Chaos zu versinken. Die Petition zeigt den Unmut der Anhängerschaft, die einen echten Neuanfang fordert.

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