Am 13. Mai 2026 haben nichtärztliche Beschäftigte des Sana Krankenhauses Templin für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt. Mit Trillerpfeifen, Trommeln und Transparenten zogen sie durch die Templiner Innenstadt, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu dem Warnstreik aufgerufen, um vor der dritten Verhandlungsrunde am 21. Mai den Druck auf den Arbeitgeber zu erhöhen.
Forderung nach Lohnanpassung
Im Kern geht es um die Angleichung der Gehälter an den Sana-Mutterkonzern. Laut Verdi-Verhandlungsführer Marco Pavlik liegen die Entgelte in den Sana-Krankenhäusern in Sommerfeld und Berlin-Lichtenberg um 14 Prozentpunkte höher als in Templin. „Wir erwarten vom Arbeitgeber ein Angebot, das dem berechtigten Anspruch der Kolleginnen und Kollegen auf Lohngerechtigkeit Rechnung trägt“, so Pavlik im Vorfeld des Warnstreiks.
Notdienstvereinbarung getroffen
Für den Streiktag wurde eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen. Dadurch konnten mit einer Mindestbesetzung lebenswichtige Betriebsvorgänge aufrechterhalten werden. Notfälle, bei denen eine Gefährdung von Gesundheit und Leben bestand, wurden sachgerecht versorgt, wie der Nordkurier berichtete. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 21. Mai angesetzt.



