In der vierten Folge der YouTube-Serie „The Space Between“ setzen die syrischen Künstler Khawla und Danilo vom Verein Wall and Space ihre Suche nach geeigneten Standorten für Mini-Skulpturen in Halle-Neustadt fort. Diesmal fehlt jedoch der Übersetzer Zahran, sodass die beiden auf nonverbale Kommunikation angewiesen sind, um mit den Bewohnern des Viertels zu interagieren. Die Serie zeigt eindrucksvoll, wie kreative Ideen Menschen zusammenbringen können, selbst wenn sie keine gemeinsame Sprache teilen.
Ein neues Community Art Center entsteht
Neben der Standortsuche gibt die Folge auch Einblicke in Danilos Arbeit beim Verein Wall and Space. Er spricht über die integrative Kraft der Kunst und betont, warum kreative Projekte für Halle-Neustadt von großer Bedeutung sind. Kunst könne Begegnungen schaffen und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Danilo führt die Zuschauer zudem in eine alte Turnhalle, in der sein neuestes Projekt entsteht: das Community Art Center. In den kommenden zwei Jahren soll dort ein Ort für Workshops, kreative Aktionen und Austausch entstehen – ein Treffpunkt für Kunstinteressierte aus dem gesamten Viertel.
Wie „The Space Between“ entstanden ist
Die Filmemacherinnen Allegra Wendemuth und Lea Büttner lernten Khawla und Zahran über den Verein Wall and Space kennen. Die Zusammenarbeit mit dem Künstlerpaar prägte das Projekt von Beginn an. Besonders ihre Offenheit, ihr Ehrgeiz und ihre Leidenschaft für Kunst wurden für die Filmemacherinnen zur besonderen Motivation. Die Dreharbeiten zu „The Space Between“ begleiteten Khawla und Zahran über mehrere Monate in Halle-Neustadt. Die Umsetzung der Serie bedeutete für das Zweierteam monatelange Arbeit. Recherche, Redaktion, Kamera, Ton und Schnitt übernahmen sie komplett selbst. Gedreht wurde von Juni bis September 2025 – oft bei schwierigen Bedingungen und jedem Wetter. Parallel zu Nebenjobs, Seminaren und Masterarbeiten arbeiteten sie insgesamt über ein Jahr an „The Space Between“.



