Fridays for Future: Klimaprotest in mehr als 60 Kommunen
Klimaprotest von Fridays for Future in 60 Kommunen

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future ruft für heute zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Protestiert wird an rund 60 Orten in ganz Deutschland, darunter vor Rathäusern und den Parteibüros von CDU und SPD. Die Organisatoren rechnen mit mehreren Tausend Teilnehmern.

Berliner Demonstration vor Parteizentralen

In Berlin startet die Kundgebung am Nachmittag vor der CDU-Zentrale im Konrad-Adenauer-Haus am Tiergarten. Der Protestzug endet am frühen Abend am Willy-Brandt-Haus der SPD in Kreuzberg. Vor beiden Gebäuden wollen die Aktivisten große Banner entrollen, auf denen sie die Energiepolitik der Koalition kritisieren und einen schnellen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas fordern.

Zu den Rednern gehört die prominente Aktivistin Luisa Neubauer. Sie wird vor den Parteizentralen sprechen und die Forderungen der Bewegung untermauern.

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Vorangegangene Großproteste

Erst am vergangenen Samstag hatten zehntausende Menschen in Berlin für eine andere Energiepolitik demonstriert. Aufgerufen hatte ein Bündnis aus Umweltorganisationen wie Greenpeace, WWF und Fridays for Future. Auch in Hamburg, Köln und München gab es Proteste. Die Veranstalter sprachen von insgesamt rund 80.000 Teilnehmern.

Fridays for Future kritisiert insbesondere den beschlossenen Tankrabatt. Dieser nütze vor allem „Langstreckenfahrern mit dicken Autos und Ölkonzernen“. Die Bewegung wirft der Regierung vor, trotz drohender Öl- und Gasknappheit weiter auf fossile Energien zu setzen. „Die Regierung signalisiert, dass weiter fröhlich Auto gefahren werden soll“, so die Aktivisten.

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