CSU-Politikerin Martina Klement wird neue Wirtschaftsministerin in Brandenburg
Martina Klement wird neue Wirtschaftsministerin in Brandenburg

CSU-Politikerin Martina Klement übernimmt Wirtschaftsressort in Brandenburg

Die Personalie gilt als echte Überraschung in der brandenburgischen Landespolitik: Die Berliner Digitalisierungsstaatssekretärin Martina Klement von der CSU soll künftig das Wirtschaftsministerium in Brandenburg führen. Die Nominierung durch die CDU erfolgte am 14. März 2026 und markiert einen bedeutenden Karriereschritt für die erfahrene Politikerin.

Freude über neue Herausforderung

Martina Klement zeigte sich nach ihrer Nominierung sichtlich erfreut über die neue Aufgabe. „Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen und danke allen, mit denen ich in den vergangenen Jahren für Berlin so viel bewegen konnte“, erklärte die CSU-Politikerin in einer ersten Stellungnahme. „Und ich bin mir sicher: Wir werden für Berlin und Brandenburg über Landesgrenzen hinweg noch viel Gutes erreichen.“

Die designierte Ministerin blickt auf eine erfolgreiche Zeit in der Berliner Verwaltung zurück. Besonders hob sie die Zusammenarbeit mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hervor, dem sie für seine „großartige Unterstützung“ und die vertrauensvolle Kooperation dankte.

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Erfolge in Berlin und Abschiedsworte

Gemeinsam mit Wegner gelang es Klement, eine umfassende Verwaltungsreform für Berlin auf den Weg zu bringen. Diese Reform zielt darauf ab, die Hauptstadt mit weniger Bürokratie und klareren Zuständigkeiten für die Zukunft zu rüsten. „Auch die Bürgerämter sind wieder für die Berlinerinnen und Berliner da und bieten einen umfassenden Service an, mit immer mehr digitalen Dienstleistungen“, betonte Klement.

Kai Wegner revanchierte sich mit warmen Abschiedsworten: „Ich wünsche ihr alles Gute in Brandenburg und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der neuen brandenburgischen Landesregierung für und in der Metropolregion Berlin-Brandenburg.“ Der CDU-Politiker würdigte insbesondere Klements „herausragenden Einsatz für Berlin“.

Bedauern in Berlin und politische Reaktionen

Auf Seiten der Berliner SPD wurde der Wechsel Klements ins Nachbarland mit Bedauern aufgenommen. Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, äußerte sich kritisch: „Es ist bitter für Berlin, wenn diejenige von Bord geht, die die Verwaltungsreform im Roten Rathaus emsig vorantrieb.“

Krach forderte zugleich, dass es jetzt keine Verzögerungen geben dürfe und keine lange Suche nach Ersatz. „Die Aufgabe muss jetzt Kai Wegner selbst übernehmen und sicherstellen, dass wir die Verwaltungsreform rechtzeitig abschließen können“, so der SPD-Politiker.

Ausblick auf die neue Rolle

Mit ihrem Wechsel nach Brandenburg übernimmt Martina Klement eines der Schlüsselressorts in der rot-schwarzen Koalition. Ihre Erfahrungen im Bereich Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung werden dabei als wertvolle Ressource für das Nachbarland gesehen. Die Zusammenarbeit in der Metropolregion Berlin-Brandenburg dürfte durch die Personalie zusätzlichen Schwung erhalten.

Die offizielle Ernennung zur Wirtschaftsministerin steht noch aus, doch die Weichen sind gestellt. Brandenburg erhält mit Martina Klement eine Ministerin, die bereits in Berlin bewiesen hat, dass sie Reformprozesse erfolgreich gestalten kann.

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