Schülerzeitungen in Sachsen: Starthilfe für neue Projekte
Das sächsische Kultusministerium fördert die Gründung von Schülerzeitungen an Schulen im Freistaat. Wie das Ministerium mitteilte, können Schulen dafür eine finanzielle Starthilfe von bis zu 250 Euro beantragen. Insgesamt stehen dafür 3.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungen sind noch bis zum 30. Juni möglich.
Mit dem Geld werden unter anderem Kosten für technische Ausstattung, Druck oder Arbeitsmaterialien wie Papier erstattet. Gefördert werden laut Ministerium alle Formen von Schülerzeitungen, unabhängig davon, ob sie als Print- oder Onlineformat erscheinen. Voraussetzung ist jedoch, dass das Projekt im laufenden Schuljahr erstmals erschienen ist oder noch bis zum Sommer veröffentlicht wird.
Kultusminister Conrad Clemens (CDU) rief Schülerinnen und Schüler dazu auf, eigene Medienprojekte zu starten. Schülerzeitungen seien „gelebte Demokratie“, so der Minister. Die Themenvielfalt reicht von Kritik am Mensaessen bis hin zu Umfragen über die beliebtesten Lehrer – den Ideen sind kaum Grenzen gesetzt.
Mit dieser Initiative möchte das Ministerium die Medienkompetenz junger Menschen fördern und ihnen eine Plattform bieten, um ihre Meinungen und Interessen zu artikulieren. Die Förderung ist Teil eines größeren Engagements des Landes für die politische Bildung und die Stärkung demokratischer Prozesse an Schulen.



