Im Südosten der Türkei haben schwere Unwetter mit Starkregen und orkanartigen Sturmböen erhebliche Schäden verursacht. Mindestens ein Mensch kam ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt. Straßen wurden überflutet, Bäume entwurzelt und Gebäude beschädigt. Die Einsatzkräfte der türkischen Katastrophenschutzbehörde sind weiterhin im Dauereinsatz.
Betroffene Regionen und Ausmaß der Schäden
Besonders stark betroffen sind die Gegend um die Stadt Urfa sowie Teile der Provinz Gaziantep. Hier verwandelten sich Straßen in reißende Bäche, zahlreiche Keller liefen voll. Auch die Stromversorgung war vielerorts unterbrochen. Die Behörden warnen vor weiteren Unwettern.
Experten vermuten Superzelle
Auf sozialen Netzwerken kursieren Videos, die angeblich Tornados zeigen sollen. Experten gehen jedoch eher von einer sogenannten Gewitter-Superzelle aus – einer extrem starken Gewitterwolke mit heftigen Fallwinden. Diese könnten die verheerenden Schäden verursacht haben. Offiziell bestätigt ist dies noch nicht.
Die Unwetterwarnung für den Südosten der Türkei bleibt bestehen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und sich nicht in Gefahr zu begeben.



