Vor der dänischen Insel Anholt im Kattegat treibt ein toter Buckelwal. Das etwa zwölf Meter lange Tier könnte jener Wal sein, der zuvor in Deutschland wochenlang für Schlagzeilen sorgte. Die dänischen Behörden teilten mit, dass der Wal bereits vor einiger Zeit verendet sei.
Identität noch unbestätigt
Bei dem Kadaver handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal mit einer Länge von etwa zwölf Metern. Das würde auf das in Deutschland gestrandete und später nach einer umstrittenen Rettungsaktion in die Nordsee geschleppte Tier passen. Ganz genau lässt sich das jedoch nicht sagen, da der Kadaver auf der Seite liegt und teilweise unter Wasser ist.
Gewebeprobe soll Klarheit bringen
Eine Gewebeprobe aus der Schwanzflosse soll nun Aufschluss geben. Ein GPS-Sender, den die private Rettungsinitiative eigenen Angaben zufolge vor rund zwei Wochen an dem Wal angebracht haben will, wurde bislang nicht gefunden. Dies würde erklären, warum es in den vergangenen Tagen keine bekannten Standortdaten des Tieres gab.
Experten hatten geringe Überlebenschancen prognostiziert
Experten von Tierschutzorganisationen hatten die langfristigen Überlebenschancen des Wals übereinstimmend als sehr gering eingeschätzt. Die genauen Umstände des Todes werden nun untersucht.



