Dem 1. FC Magdeburg fehlen noch zwei entscheidende Dinge für einen gelungenen Saisonabschluss: ein Punkt am letzten Spieltag, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern, und ein klares Ja-Wort von Trainer Petrik Sander (65).
Trainer zögert mit Zusage
In Bezug auf eine Vertragsverlängerung lässt der Cheftrainer den Zweitligisten vor dem ausverkauften Heimfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntag um 15.30 Uhr weiterhin zappeln. „Ich glaube, die Positionierung des Vereins ist klar und allgemein bekannt. Jetzt steht nur noch meine Antwort aus. Die werde ich zeitnah bekannt geben“, so Sander.
Verein will Trainer halten
Während Sportchef Peer Jaekel (43) bereits deutlich gemacht hat: „Wir wollen diesen Weg weitergehen“, hält sich Sander bedeckt. Rückblick: Mitte Oktober wurden die bisherigen U23-Trainer Sander und Pascal Ibold (36) befördert. Das Interimsduo stoppte die Talfahrt des Zweitligisten und wurde nach der Winterpause zur Dauerlösung. Angesichts des nahezu perfekten Klassenerhalts fordert Sander nun ein neues, zweitligataugliches Arbeitspapier.
Familienrat entscheidet
Der Coach, der mit Ehefrau Conny in Berlin lebt, erklärte: „Das ist keine persönliche Entscheidung von mir, sondern wird ein Familienrat werden. Wir müssen verschiedene Dinge abwägen. Das haben wir bereits getan, aber eine endgültige Entscheidung steht noch aus.“ Möglicherweise gibt er diese bereits am Tag nach dem Spiel bekannt, bevor die Spieler in den Urlaub verabschiedet werden. Sander: „Wir werden uns am Montag noch einmal mit der Mannschaft treffen.“



