Der erste große Waldbrand des Jahres in Brandenburg bei Jüterbog im Südwesten des Bundeslandes ist erfolgreich eingedämmt worden. Wie Stadtbrandmeister Rico Walentin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, lief das Feuer an den Brandschutzstreifen aus. „Es ist mit keiner weiteren Ausbreitung zu rechnen“, erklärte er. Eine Drohne überflog am Vormittag das betroffene Gebiet und maß eine Fläche von 152 Hektar, die von den Flammen erfasst worden war.
Aktuelle Lage und Maßnahmen
Das Feuer war am Freitag auf einer zunächst nur 2,5 Hektar großen Fläche ausgebrochen. Auf dem mit Munition belasteten ehemaligen Truppenübungsplatz breitete es sich jedoch rasch aus. Die Bürgermeisterin von Jüterbog, Christiane Lindner-Klopsch (parteilos), bestätigte, dass es keine aktive Feuerfront mehr gebe. Die Überwachung der Glutnester und brennenden Baumstümpfe wird im Laufe des Tages von der zuständigen Wildnisstiftung übernommen.
Entwarnung für Anwohner
Der Stadtbrandmeister kündigte an, dass die Feuerwehr abrücken werde, da die Lage inzwischen „entspannt“ sei. „Vereinzelt brennen noch Baumstümpfe in der Fläche und das dürfen sie auch“, so Walentin. Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Orte waren zu keiner Zeit in Gefahr. Die Einsatzkräfte hatten die Flammen durch gezielte Maßnahmen unter Kontrolle gebracht, sodass eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte.



