Verfassungsschutz warnt: 450 Hamas- und 1.250 Hisbollah-Unterstützer in Deutschland aktiv
450 Hamas- und 1.250 Hisbollah-Unterstützer in Deutschland

Verfassungsschutz warnt vor erhöhter Terrorgefahr durch iranische Agenten

Deutsche Sicherheitsbehörden sprechen offiziell von einer „hohen abstrakten Gefährdung“, die vom Iran-Konflikt für die Sicherheit in Deutschland ausgeht. Hinter dieser vorsichtigen Formulierung verbirgt sich eine konkrete und wachsende Bedrohung durch iranische Mullah-Sympathisanten und deren Netzwerke.

Zahlen belegen das Ausmaß der Bedrohung

Laut aktuellen Erkenntnissen des Bundesamtes für Verfassungsschutz leben in Deutschland 450 namentlich bekannte Hamas-Anhänger sowie 1.250 Unterstützer der Hisbollah. Allein in Berlin zählen die Landesbehörden 540 gewaltbereite Mullah-Sympathisanten. Diese Zahlen verdeutlichen das erhebliche Gefahrenpotenzial, das von diesen Gruppierungen ausgeht.

Insgesamt leben etwa 320.000 Iraner in Deutschland, von denen die meisten eine Ablösung des Mullah-Regimes begrüßen und keine Bedrohung darstellen. Die Sicherheitslage wird jedoch durch eine aktive Minderheit von Extremisten verschärft.

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Operative Aktivitäten und verdeckte Netzwerke

In einer internen Lagebeurteilung des Verfassungsschutzes aus dem Oktober 2025 heißt es: „Es liegen vermehrte Hinweise auf unterschiedliche operative Aktivitäten durch Anhänger der Hamas oder der Hisbollah in Deutschland vor.“ Seit 2018 haben deutsche Sicherheitsbehörden 24 Strafverfahren gegen mutmaßliche iranische Agenten eingeleitet.

Die iranischen Revolutionsgarden verfügen über rund 180 Unterstützer in Deutschland, und auch der iranische Geheimdienst MOIS ist hierzulande aktiv. Viele Vereine dieser Gruppierungen sind inzwischen verboten, doch Spendensammlungen und die Rekrutierung von Nachwuchskadern laufen offenbar weiter.

Schutzmaßnahmen für jüdische Einrichtungen verstärkt

Das Bundesinnenministerium hat auf BILD-Anfrage bestätigt, dass seit dem 7. Oktober 2023 die Schutzmaßnahmen für Jüdinnen und Juden sowie für jüdische und israelische Einrichtungen in Deutschland deutlich verstärkt wurden. Eine Sprecherin des Ministeriums erklärte: „Die Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder haben ihre Maßnahmen an die Lage angepasst und, soweit erforderlich, weiter verstärkt.“

Zu aktuellen Überlegungen, weitere iranische Vereine und Verbände zu verbieten, wollte sich das Ministerium nicht äußern. Betroffene iranischer Terror-Aktivitäten beschreiben das Regime als „Todeskult“ und Feind von Freiheit und Menschenrechten.

Die Sicherheitslage bleibt angespannt, und die Behörden bleiben wachsam gegenüber der konkreten Bedrohung durch iranische Extremisten in Deutschland.

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