Sachsen schiebt 27 Georgier ab – darunter zwei Straftäter per Sammeltransport
Sachsen schiebt 27 Georgier ab – zwei Straftäter dabei

Sachsen schiebt 27 Georgier ab – zwei Straftäter unter den Abgeschobenen

Vom Flughafen Leipzig-Halle wurden am Dienstag 27 Georgier per Sammeltransport ausgeflogen. Insgesamt kehrten 46 Staatsangehörige des Landes aus mehreren Bundesländern in ihre Heimat zurück. Unter den sächsischen Abgeschobenen befanden sich auch zwei Straftäter.

Innenminister Schuster: Ziel ist Aufenthaltsbeendigung auf hohem Niveau

Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) erklärte, das Ziel sei es, „die Aufenthaltsbeendigung von Personen ohne Schutzstatus auf hohem Niveau zu vollziehen“. Der CDU-Politiker hat eine konkrete Idee: „Beim Bundesinnenminister habe ich den für Rückführungen immer bedeutsameren Flughafen Leipzig als zentralen Standort für die mögliche Schaffung eines Bundesausreisezentrums ins Spiel gebracht.“

Hintergrund: Nur 0,7 Prozent der Asylbewerber erhalten Schutzstatus

Die Abschiebungen erfolgten, weil die Betroffenen keinen Schutzstatus erhielten und ausreisepflichtig waren. In den Aufnahmeeinrichtungen des Freistaats Sachsen lebten im Jahr 2025 insgesamt 213 Asylsuchende aus dem Kaukasus-Land. Die Erfolgsaussichten sind minimal – nur 0,7 Prozent der Asylbewerber aus Georgien bekommen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Schutzstatus. Georgien ist als sicherer Herkunftsstaat eingestuft.

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Die Aktion unterstreicht die konsequente Umsetzung der Asylpolitik in Sachsen. Die Abschiebung per Charterflug ermöglichte eine effiziente Rückführung der ausreisepflichtigen Personen. Die Diskussion um ein mögliches Bundesausreisezentrum am Flughafen Leipzig-Halle gewinnt durch diese Maßnahme an Bedeutung.

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