Dessau-Roßlau. Es ist, als ob Baronin Julie von Cohn-Oppenheim auf die Menschen zugeht und sie am Brunnen des Stadtparks begrüßt. Nun ist sie also da, die lange erwartete vierte und wahrscheinlich letzte historische Persönlichkeit, die in Bronze gegossen wurde. Die feierliche Einweihung fand am Donnerstag statt.
Ein Denkmal für die größte Wohltäterin
Die Stadt Dessau-Roßlau ehrt Julie von Cohn-Oppenheim auf besondere Art und Weise. Die Künstlerin Christine Rammelt-Hadelich hat ihr ein Denkmal gesetzt. Die Bronzefigur wurde am Stadtparkbrunnen enthüllt, wo bereits drei andere historische Figuren stehen. Die Baronin gilt als die größte Wohltäterin der Stadt.
Herausforderungen bei der Umsetzung
Die Künstlerin hatte jedoch mit einem Problem zu kämpfen: Es war schwierig, authentische Bildvorlagen von Julie von Cohn-Oppenheim zu finden. Dennoch gelang es Rammelt-Hadelich, eine lebendige und einladende Darstellung zu schaffen. Die Figur zeigt die Baronin in einer dynamischen Pose, als ob sie die Besucher des Parks willkommen heißen würde.
Bürgermeisterin Jaqueline Lohde und die Künstlerin enthüllten gemeinsam die Statue. Die Anwesenden spendeten Beifall für die Baronin, deren wohltätiges Wirken in Dessau unvergessen bleibt. Die Bronzefigur ist nicht nur eine künstlerische Bereicherung, sondern auch ein Zeichen der Dankbarkeit der Stadt gegenüber ihrer größten Wohltäterin.



