Baufälliges Haus in Mirow: Giebel drohte auf Straße zu stürzen
In der Ortsdurchfahrt von Mirow hat sich ein gefährliches Szenario entwickelt: Der Giebel eines alten, sanierungsbedürftigen Hauses drohte einzustürzen und auf die Straße zu fallen. Die Feuerwehr musste daraufhin am vergangenen Freitag ausrücken, um die akute Gefahr zu bannen. Parallel zu den Abbrucharbeiten am maroden Gebäude fanden in unmittelbarer Nähe Arbeiten an Gasleitungen statt, die von dem Energieversorger e.dis beauftragt wurden.
Feuerwehreinsatz konnte verhindert werden
Laut Mirows Bürgermeister Henry Tesch von der CDU konnte der Eigentümer des Hauses durch eigene Maßnahmen den drohenden Einsturz des Giebels verhindern. „Die Hilfe der Feuerwehr wurde letztendlich nicht benötigt, sodass sie wieder abrücken konnte“, erklärt Tesch. Zum Glück entstand dabei kein Personenschaden. Die Sanierungsarbeiten an dem baufälligen Gebäude werden bereits seit Monaten vom Grundstückseigentümer selbst durchgeführt.
Kein Zusammenhang mit Gasleitungsarbeiten
Bürgermeister Tesch stellt klar, dass zwischen dem Einsturz des Giebels und den parallel laufenden Gasleitungsarbeiten kein Zusammenhang besteht. „Ein Zusammenhang der Arbeiten an den Gasleitungen mit dem Einsturz am Freitag kann nicht hergestellt werden“, betont er. Dennoch sorgte die brenzlige Situation für Aufregung in der Gemeinde, da sich beide Baustellen in einer engen Ortsdurchfahrt befinden und somit das Risiko erhöhten.
Langjährige Sanierungsarbeiten am alten Gebäude
Das betroffene Haus in Mirow ist seit langer Zeit sanierungsbedürftig. Die Abbrucharbeiten werden vom Eigentümer in Eigenregie vorgenommen, was nun zu der kritischen Situation führte. Die Feuerwehr wurde alarmiert, als der Giebel als einsturzgefährdet eingestuft wurde und auf die Straße zu fallen drohte. Die schnelle Reaktion aller Beteiligten verhinderte Schlimmeres.
Die Gemeinde Mirow atmet auf, da die Gefahr gebannt wurde und keine Verletzten zu beklagen sind. Dennoch wirft der Vorfall Fragen zur Sicherheit bei solchen Bauarbeiten in bewohnten Gebieten auf.



