Werder Bremen: Zukunft mit Weiser nach Vertragsgipfel ungewiss
Werder Bremen: Weisers Zukunft nach Vertragsgipfel offen

Bei Werder Bremen hat ein neuer Vertragsgipfel stattgefunden, bei dem es um die Zukunft von Mitchell Weiser ging. Der 30-jährige Rechtsverteidiger, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, ist ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Die Gespräche zwischen dem Verein und dem Spieler sowie dessen Beraterteam wurden am Dienstag fortgesetzt, nachdem es zuvor bereits mehrere Runden gegeben hatte.

Stand der Verhandlungen

Nach Informationen aus Vereinskreisen soll die Kluft zwischen den Vorstellungen beider Seiten noch immer groß sein. Während Werder Bremen Weiser gerne langfristig binden möchte, scheinen die finanziellen Forderungen des Spielers über dem zu liegen, was der Klub bereit ist zu zahlen. Weiser, der 2022 von Bayer Leverkusen an die Weser kam, hat sich in Bremen zu einem Leistungsträger entwickelt und ist auch in der aktuellen Saison eine feste Größe in der Defensive.

Weisers Bedeutung für das Team

Der gebürtige Kölner bestritt in dieser Spielzeit 22 Pflichtspiele für Werder, erzielte dabei zwei Tore und bereitete drei weitere vor. Seine Flexibilität, da er sowohl als Rechtsverteidiger als auch im Mittelfeld eingesetzt werden kann, macht ihn für Trainer Ole Werner besonders wertvoll. Ein Abgang im Sommer wäre daher ein herber Verlust für die Bremer, die sich im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga etabliert haben.

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Die Vereinsführung um Geschäftsführer Clemens Fritz und Sportchef Frank Baumann bemüht sich, die Verhandlungen zu einem positiven Abschluss zu führen. Allerdings sind die finanziellen Möglichkeiten des Klubs begrenzt, was eine Einigung erschwert. Sollte es zu keiner Vertragsverlängerung kommen, droht Weiser ablösefrei den Verein zu verlassen, was Werder unbedingt vermeiden möchte.

Alternativen und Ausblick

Parallel zu den Gesprächen mit Weiser soll Werder Bremen bereits Optionen auf dem Transfermarkt prüfen, falls die Verhandlungen scheitern. In den eigenen Reihen gibt es mit Felix Agu und dem jungen Talent Leon Opitz Alternativen, die jedoch nicht die Erfahrung und Qualität von Weiser mitbringen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Parteien noch zueinanderfinden oder ob Weisers Zeit in Bremen im Sommer endet.

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