Kreistag Mansfeld-Südharz beschließt Haushalt 2026 mit knapper Mehrheit – Genehmigung steht noch aus
Haushalt 2026 in Mansfeld-Südharz beschlossen – Genehmigung offen

Haushalt für 2026 im Kreistag Mansfeld-Südharz beschlossen – doch die Genehmigung bleibt ungewiss

In einer spannenden Sitzung am Mittwochabend hat der Kreistag Mansfeld-Südharz nach fast drei Stunden intensiver Beratungen den Haushalt für das laufende Jahr 2026 verabschiedet. Mit 28 Ja-Stimmen, zwölf Nein-Stimmen und vier Enthaltungen fand das umfangreiche Zahlenwerk, das auf über 1.200 Seiten die Einnahmen und Ausgaben des Landkreises detailliert auflistet, eine knappe Mehrheit. Insgesamt plant der Landkreis für 2026 Ausgaben in Höhe von 298 Millionen Euro.

Hoffnung für Schulen, Vereine und Verbände

Vertreter von Schulen, Vereinen und Verbänden in der Region Mansfeld-Südharz hatten zuvor ihre Besorgnis geäußert, dass ohne finanzielle Unterstützung durch den Landkreis zahlreiche Projekte zum Erliegen kommen könnten. Sie drückten ihre Hoffnung auf einen positiven Haushaltsbeschluss aus, der nun mit der Verabschiedung einen wichtigen Schritt nach vorne darstellt. Allerdings bleibt die Situation angespannt, da die endgültige Genehmigung des Haushalts noch aussteht.

Der Haken: Genehmigung durch Aufsichtsbehörde steht noch aus

Obwohl der Kreistag den Haushalt beschlossen hat, muss dieser noch von der zuständigen Aufsichtsbehörde genehmigt werden. Dieser Prozess birgt potenzielle Risiken und könnte unerwartete Überraschungen mit sich bringen. Experten weisen darauf hin, dass Verzögerungen oder Auflagen bei der Genehmigung die geplanten Ausgaben und Projekte beeinträchtigen könnten. Die Unsicherheit bleibt somit bestehen, bis die offizielle Freigabe erfolgt ist.

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Ausblick und nächste Schritte

Nach dem Beschluss im Kreistag wird der Haushalt nun zur Prüfung an die Aufsichtsbehörde weitergeleitet. Die Behörde wird die Finanzplanung auf ihre Rechtmäßigkeit und Machbarkeit hin überprüfen. Sollte es dabei zu Beanstandungen kommen, könnte der Kreistag erneut zusammenkommen, um Anpassungen vorzunehmen. Bis dahin müssen Schulen, Vereine und Verbände weiterhin auf die endgültige Entscheidung warten, die über das Schicksal ihrer Projekte entscheiden wird.

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