Abwasserverband Köthen erhöht Preise: Gebühren für Schmutzwasser steigen deutlich an
Der Abwasserverband Köthen hat umfassende Veränderungen in seiner Gebührensatzung vorgenommen. Diese umfassen signifikante Erhöhungen der Abgaben für die Bürgerinnen und Bürger in der Region. Die Maßnahmen waren bereits seit längerer Zeit angekündigt und wurden nun offiziell umgesetzt.
Beschluss der Verbandsversammlung
Am 19. Februar hat die Verbandsversammlung des Abwasserverbandes Köthen, zu der auch Vertreter aus dem Salzlandkreis und der Stadt Südliches Anhalt gehören, wichtige Neuregelungen beschlossen. Der sogenannte „Gebührenmaßstab für die Niederschlagswasserbeseitigung“ wurde ebenso neu gefasst wie die „Gebührensätze für sonstige Leistungen“. Darüber hinaus haben sich auch die Kanalbenutzungsgebühren verändert, was zu spürbaren Mehrkosten für die Nutzer führen wird.
Inkrafttreten und Veröffentlichung
Seit Dienstag, dem 24. Februar, sind alle Neuerungen im Amtsblatt des Verbandes veröffentlicht. Die Gebührenanpassungen treten rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft. Dies bedeutet, dass die erhöhten Sätze bereits für den Beginn des laufenden Jahres gelten und entsprechend bei den nächsten Abrechnungen berücksichtigt werden müssen.
Hintergründe und Auswirkungen
Die Entscheidung des Abwasserverbandes Köthen spiegelt die gestiegenen Betriebs- und Instandhaltungskosten wider, die mit der Abwasserentsorgung verbunden sind. Insbesondere die Beseitigung von Niederschlagswasser und die Nutzung der Kanäle unterliegen nun höheren Gebühren. Für die betroffenen Haushalte und Unternehmen in Köthen und den umliegenden Gebieten bedeutet dies eine zusätzliche finanzielle Belastung, die in den kommenden Monaten spürbar werden wird.
Die Verbandsversammlung betont, dass die Erhöhungen notwendig sind, um die langfristige Funktionsfähigkeit der Abwasserinfrastruktur sicherzustellen und Investitionen in moderne Klärtechnologien zu ermöglichen. Dennoch dürfte die Nachricht bei vielen Bürgern auf Unverständnis stoßen, insbesondere angesichts der bereits hohen Lebenshaltungskosten.



