Team Nawalny enthüllt: Putins Geliebte soll Milliarden aus Palastbau kassiert haben
Putins Geliebte kassierte Milliarden aus Palastbau

Milliardenschwere Baukosten und ungeklärte Rücklagen

Der Protz-Palast von Wladimir Putin (73) in Gelendschik an der Schwarzmeerküste kostete nach Recherchen des Teams des ermordeten Oppositionellen Alexej Nawalny (†47) rund 100 Milliarden Rubel, umgerechnet etwa 1,1 Milliarden Euro. Interessanterweise war das Bauprojekt damit günstiger als ursprünglich angenommen. Nach der Fertigstellung blieben laut den Ermittlungen etwa 6,5 Milliarden Rubel, also 71,6 Millionen Euro, übrig. Diese Summe soll direkt in die Taschen von Alina Kabajewa (42) geflossen sein, der langjährigen Geliebten des russischen Präsidenten. Zuerst berichtete das russische Exil-Nachrichtenportal „Meduza“ über diese Enthüllungen.

Ein Mega-Projekt mit gigantischen Ausmaßen

Planung und Bau des Palasts dauerten fast 20 Jahre an. Laut dem Nawalny-Team handelt es sich um das größte private Bauprojekt weltweit. Das Anwesen erstreckt sich über rund 7000 Hektar, was der 39-fachen Fläche von Monaco entspricht. Zum Komplex gehören unter anderem eine unterirdische Eishockeyanlage, ein Kino, ein Billardraum, zwei Restaurants und eine Bierhalle. Besonders kostspielig war die Errichtung der unterirdischen Eishockeyanlage. Für Putin wurde sogar ein Tunnel in den Fels gegraben, der mit einem Aufzug zum Meer hinunterführt.

Finanzielle Flüsse und Stiftungsgelder

Nach Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2023 wies die Firma „Investment Solutions“ ein Guthaben von 6,5 Milliarden Rubel auf. Drei Milliarden Rubel, umgerechnet 33 Millionen Euro, spendete das Unternehmen direkt an die Wohltätigkeitsstiftung von Kabajewa. Der genaue Stiftungszweck bleibt aktuell unklar. Zwar finanziert die Stiftung nach eigenen Angaben die Förderung von Sportlern, doch das Festival der rhythmischen Sportgymnastik „Alina“ und der Wiederaufbau einer Kirche auf der Krim verschlingen bei Weitem keine Milliardenbeträge. Stattdessen soll Kabajewa einen Großteil der Summe angelegt haben und nun Zinsen kassieren.

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Weitere Geldflüsse und persönliche Verbindungen

Der andere Teil der Summe, etwa 3,5 Milliarden Rubel oder 38 Millionen Euro, floss an eine weitere Stiftung von Kabajewa mit dem Namen „Himmlische Gnade“. Diese veranstaltet ein Turnier für rhythmische Sportgymnastik. Stiftungsgelder wurden auch für ein Trainingslager in Waldai eingesetzt, das nur 1500 Meter von Putins zweiter Luxus-Residenz entfernt liegt. Georgi Alburow (36) aus dem Nawalny-Team erklärte, dass das Ziel dieser Trainingslager einzig und allein darin bestehe, die Kinder von Putin und Kabajewa, die praktisch in der Residenz leben, durch den Kontakt mit Gleichaltrigen zu unterhalten. Er ist überzeugt, dass Putins Freunde von „Investment Solutions“ Gelder an seine Geliebte überwiesen haben – für Unterhaltung, Shopping und Hobbys unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit.

Persönliche Bereicherung des Kreml-Chefs

Der Kreml-Chef gönnte sich womöglich auch selbst etwas. Laut den Ermittlungen flossen rund 30 Millionen Rubel, etwa 330.000 Euro, an einen russischen Hersteller von Luxusuhren. Putin besitzt mindestens zwei Modelle dieser Firma. Diese Details unterstreichen die Vorwürfe der persönlichen Bereicherung im Zusammenhang mit dem milliardenschweren Bauprojekt.

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