Hamas-Erpressung in Gaza: Frauen müssen sich für Lebensmittel prostituieren
Hamas erpresst Frauen in Gaza mit Essen gegen Sex

Hamas-Erpressung in Gaza: Frauen müssen sich für Lebensmittel prostituieren

Nach dem Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 wurden bereits schockierende Berichte über sexuelle Gewalt und Folter durch die Hamas bekannt. Jetzt dringen neue, verstörende Aussagen aus dem Gazastreifen an die Öffentlichkeit, die ein systematisches System der Ausbeutung unter der Herrschaft der islamistischen Terrororganisation offenbaren.

Zeugen brechen ihr Schweigen

Laut einem Bericht der britischen Daily Mail haben Menschen, die unter der Kontrolle der Hamas-Schergen leben, erstmals ihr Schweigen gebrochen. Die Zeitung dokumentiert seltene Video-Zeugnisse, die mitten im Gazastreifen von einem Journalisten der Jusoor News aufgenommen wurden.

Ein anonymer Mann aus Gaza schildert darin, wie er eine verwitwete Frau in einem Zelt entdeckte. Mehrere Mitglieder der al-Qassam-Brigaden, dem militärischen Flügel der Hamas, sollen sie missbraucht haben. „Wir informierten die Führung, aber uns wurde gesagt, wir müssten darüber schweigen“, berichtet der Zeuge.

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Systematische Erpressung von Frauen

Ein weiterer Mann berichtet von einer Nachbarin, die von einer Wohltätigkeitsorganisation der Hamas erpresst worden sei: „Sie wollten, dass sie sich prostituiert im Austausch für ein Lebensmittelpaket, einen Hilfsgutschein oder 100 Schekel.“ Ein anderer Mann, der selbst zu den Brigaden gehört, soll diese Praxis bestätigt und erklärt haben, dass insbesondere Witwen derart behandelt würden.

Eine geschiedene Mutter von vier Kindern, die sich Noor nennt, schildert im Telefonat mit der Daily Mail, wie sie sich an eine Hamas-Wohltätigkeitsorganisation wandte. Ein mutmaßlich religiöser Führer der Organisation habe ihre Notlage ausgenutzt und sie bedrängt. Als sie damit drohte, dies öffentlich zu machen, entgegnete er: „Du kannst mich nicht bloßstellen, ich bin hier die Regierung.“

Besonders gefährdete Gruppen

Menschenrechtsorganisationen schätzen, dass bis zu 60.000 Frauen im Krisengebiet besonders gefährdet sind. Eine Studie des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) zeigt zudem einen alarmierenden Anstieg von Kinderehen in Gaza. Allein in einem kurzen Beobachtungszeitraum hätten Notgerichte mehr als 400 Heiratslizenzen für Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren ausgestellt.

Ahmed Fouad Alkhatib, Direktor von Realign for Palestine, erklärt: „Viele Frauen in Gaza sind Ausbeutung ausgesetzt – aber es gibt keine zentrale Stelle, die diese Fälle dokumentiert.“ Die Sorge der Betroffenen ist groß, dass ihre verzweifelte Lage angesichts des anhaltenden Iran-Krieges vollständig in Vergessenheit geraten könnte.

Diese neuen Enthüllungen werfen ein düsteres Licht auf die fast zwei Jahrzehnte andauernde Herrschaft der Hamas im Gazastreifen und zeigen, wie systematisch Machtmissbrauch und sexuelle Ausbeutung als Mittel der Kontrolle eingesetzt werden.

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