Robert Straßburg gewinnt Stichwahl in Teterow
Die Entscheidung ist gefallen: Robert Straßburg von der SPD wird der neue Bürgermeister der Bergringstadt Teterow. Bei der Stichwahl am Sonntag konnte sich der 37-jährige Politiker mit einem deutlichen Votum der Wählerinnen und Wähler durchsetzen und tritt damit die Nachfolge von Bürgermeister Andreas Lange an.
Klares Ergebnis bei der Stichwahl
Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Auf Robert Straßburg entfielen 60,6 Prozent der abgegebenen Stimmen, während sein Kontrahent Thomas Gütschow als Einzelbewerber 39,4 Prozent erreichte. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,9 Prozent und fiel damit etwa drei Prozentpunkte geringer aus als beim ersten Wahlgang am 1. März.
Beide Kandidaten verfolgten die spannende Auszählung im Teterower Rathaussaal. Obwohl sich bereits nach der Auswertung der vier Wahllokale ein klarer Vorsprung für Straßburg abzeichnete, wollte der Wahlsieger zunächst noch keine Glückwünsche entgegennehmen. Erst als auch das Ergebnis der Briefwahl feststand, löste sich die Anspannung in seinem Gesicht und machte einem freudigen Strahlen Platz.
Emotionale Momente nach der Wahl
Zu den ersten Gratulanten gehörten nicht nur der unterlegene Thomas Gütschow, sondern auch Bürgervorsteher Christian Wolter von der AfD. Wolter überreichte dem künftigen Bürgermeister nicht nur einen Blumenstrauß, sondern auch eine besondere Aufmerksamkeit: eine Tonplakette mit verschiedenen Wahrzeichen von Teterow. „Möge die Plakette zu einem Glücksbringer für Sie werden“, wünschte Wolter dem Wahlsieger.
Robert Straßburg zeigte sich überwältigt von dem klaren Votum: „Ich bin überwältigt von diesem Ergebnis und davon, dass die Teterower einem so jungen Mann das Vertrauen schenken, künftig die Geschicke unserer Stadt zu leiten.“ Ein besonderes Dankeschön richtete er an sein engagiertes Wahlkampfteam: „Innerhalb der vergangenen fünf Monate ist es uns gelungen, einen großartigen Wahlkampf zu machen und Konzepte zu finden, die die Teterower offensichtlich überzeugt haben.“
Wahlabend mit familiären Verpflichtungen
Der künftige Bürgermeister hielt sich am Sonntagabend nicht allzu lange im Rathaus auf, denn zuhause warteten väterliche Pflichten auf ihn. „Erst wenn meine Kinder im Bett sind, werde ich den Erfolg noch im Kulturhaus zusammen mit dem SPD-Ortsverein Teterow-Gnoien feiern“, erklärte der Familienvater.
Würdevoller Umgang mit der Niederlage
Der unterlegene Thomas Gütschow zeigte sich zwar enttäuscht von seinem Ergebnis, nahm die Niederlage aber mit großer Würde an. „Eine Niederlage zu akzeptieren und anzunehmen, auch das gehört zur Demokratie“, so der 56-jährige Einzelbewerber. „Ohne die Unterstützung eines großen Parteiapparats habe ich 40 Prozent der Teterower Wähler überzeugen können. Dafür bin ich sehr dankbar.“
Gütschow betonte seine Verbundenheit mit der Heimatstadt: „Es war mir eine große Ehre, für meine Heimatstadt Teterow ins Rennen zu gehen.“ Der Wahlabend sollte für ihn in gemütlicher Runde mit Freunden ausklingen.
Siebenjährige Amtszeit beginnt im Juni
Die Amtszeit von Robert Straßburg wird Anfang Juni beginnen. Der neu gewählte Bürgermeister ist für sieben Jahre gewählt und übernimmt damit die Verantwortung für die weitere Entwicklung der Bergringstadt Teterow. Das klare Wahlergebnis gibt ihm nach eigenen Worten viel Energie für die nun anstehenden Aufgaben und Herausforderungen.
Die Stichwahl markiert einen wichtigen demokratischen Prozess in der mecklenburgischen Stadt und zeigt, wie engagiert die Bürgerinnen und Bürger ihre politische Zukunft mitgestalten. Mit Robert Straßburg übernimmt ein vergleichsweise junger Politiker die Führung der Stadtverwaltung, was neue Impulse für Teterow verspricht.



