Blitzschlag in Polens Hoher Tatra: Zwei Bergtouristen verletzt
Ein Blitzschlag hat in der polnischen Hohen Tatra zwei Bergtouristen verletzt, einer davon schwer. Der Vorfall ereignete sich am Freitag, als eine fünfköpfige Gruppe auf dem Abstieg vom Bergmassiv Giewont war. Trotz einer geltenden Gewitterwarnung für die gesamte Region waren die Wanderer unterwegs.
Rettungseinsatz nach Blitzeinschlag
Ein Sprecher der freiwilligen Bergrettung bestätigte dem TV-Sender TVN24, dass der Blitz direkt in die Gruppe einschlug. Dabei wurde ein Tourist mehrere Meter über eine Felswand in die Tiefe geschleudert und war vorübergehend bewusstlos. Er musste per Hubschrauber in das Krankenhaus von Zakopane geflogen werden. Der zweite Verletzte konnte von der Bergrettung auf dem Landweg ins Krankenhaus gebracht werden. Beide sind nach Angaben der Retter außer Lebensgefahr, jedoch wurde eine Person schwer verletzt.
Gewitterwarnung ignoriert
Für die Hohe Tatra und Umgebung galt am Freitag eine offizielle Gewitterwarnung. Dennoch entschied sich die Gruppe, den Aufstieg zu wagen. Die Bergrettung warnt regelmäßig vor den Gefahren von Gewittern im Gebirge, insbesondere auf exponierten Gipfeln wie dem Giewont, der für seine Aussicht bekannt ist. Die Identität und Nationalität der Verletzten wurden zunächst nicht bekannt gegeben.



