Arda Saatçi ist zurück in Berlin. Nach einem extremen Lauf durch Kalifornien, bei dem er 604,5 Kilometer zurücklegte, landete der 28-jährige Extremsportler am Flughafen BER. Tausende Fans versammelten sich auf dem Willy-Brandt-Platz, um ihn zu empfangen. Die Stimmung war ausgelassen, die Menge jubelte, als Saatçi im braunen Jogginganzug erschien. Viele drängten nach vorn, um ein Foto mit ihm zu ergattern. Die Polizei sorgte für Sicherheit in dem riesigen Gedränge. Saatçi zeigte sich überwältigt und sagte: „Das fühlt sich alles so surreal an.“
Arda Saatçi: Ein Lauf durch die Hölle
Der Berliner hatte sich vorgenommen, die Strecke durch das Death Valley in 96 Stunden zu bewältigen. Diese Zeitmarke verpasste er jedoch. Nach Ablauf der Zeit hatte er rund 458 Kilometer geschafft. Doch anstatt aufzugeben, machte er weiter. Insgesamt war er etwa 123 Stunden unterwegs. Sein Lauf wurde live im Internet übertragen, Hunderttausende verfolgten das Geschehen. Fans feuerten ihn am Wegesrand an, einige begleiteten ihn zeitweise. In den sozialen Medien sorgte seine Mission für riesige Aufmerksamkeit. Auf Instagram folgen ihm inzwischen 2,7 Millionen Menschen.
Ein Döner als Belohnung
Nach seiner Rückkehr hat Saatçi einen klaren Plan: Er möchte einen Berliner Döner essen. Diesen hat er sich nach dem Verlust von vier Kilogramm Körpergewicht redlich verdient. Für viele ist er jedoch mehr als nur ein Läufer. Er gilt als Vorbild, das gezeigt hat, dass Durchhaltevermögen sich lohnt. Trotz des verpassten Zeitlimits wird er in Berlin wie ein Sieger gefeiert. Arda bat seine Fans, aufeinander aufzupassen, damit alle sicher nach Hause kommen.
Der Empfang am BER war ein Zeichen der Bewunderung für seine mentale Stärke. Saatçi hat bewiesen: Wer nicht aufgibt, kommt ans Ziel.



