Fergie verschwindet von der Bildfläche während Ex-Mann Andrew in Polizeigewahrsam sitzt
In einer dramatischen Entwicklung innerhalb des britischen Königshauses wurde Prinz Andrew Mountbatten-Windsor am Donnerstagmorgen von der Polizei verhaftet. Der Bruder von König Charles III. muss sich wegen seiner Verstrickungen in den Fall Jeffrey Epstein und konkreter Vorwürfe des Amtsmissbrauchs verantworten. Während Andrew in einer kleinen Zelle ohne Sonderbehandlung festgehalten wird und das ehemalige gemeinsame Wohnhaus „Royal Lodge“ durchsucht wird, ist seine Ex-Frau Sarah „Fergie“ Ferguson spurlos verschwunden.
Letzter öffentlicher Auftritt und Fluchtpläne
Zuletzt wurde die 66-jährige Fergie am 16. September 2025 auf der Beerdigung von Katharine, Herzogin von Kent, gesehen. Seit der Verhaftung ihres Ex-Mannes hat sie sich nicht mehr öffentlich gezeigt. Laut Berichten der „Daily Mail“ plant Ferguson einen kompletten Umzug in die Vereinigten Arabischen Emirate, da sie in England keine Zukunft mehr für sich sieht. Sie soll bereits vor Ort gewesen sein und sich dort mit ihrer jüngsten Tochter Prinzessin Eugenie getroffen haben, die sich Anfang Februar in Doha, der Hauptstadt von Katar, aufhielt.
Fergie soll zu Freunden gesagt haben: „Ich muss wieder arbeiten. Ich brauche Geld.“ Doch dies gestaltet sich äußerst schwierig, da ihr Ruf in Großbritannien nach den Epstein-Enthüllungen schwer beschädigt ist. Die frühere Herzogin von York verlor wie ihr Ex-Mann ihren royalen Titel, die Veröffentlichung ihres Kinderbuches wurde gestoppt, und sie musste fünf Unternehmen schließen, die in ihrem Namen liefen.
Verbindungen zu Jeffrey Epstein und gesellschaftliche Ächtung
E-Mails zwischen Fergie und Jeffrey Epstein belegen, dass sie den verurteilten Sexualstraftäter wiederholt um Geld zur Begleichung ihrer Schulden bat und auch nach seiner Haftstrafe den Kontakt aufrechterhielt. Diese Verbindungen haben das Bild der einst bodenständigen Herzogin, die von 1986 bis 1996 mit Prinz Andrew verheiratet war, nachhaltig verändert. Das britische Volk kann ihr die Anbiederung an den pädophilen Hedge-Fond-Millionär nicht verzeihen.
Royal-Autor Andrew Lownie, der das Buch „Entitled: The Rise and Fall of the House of York“ schrieb, kommentierte Fergies Umzugspläne: „Die Menschen im Nahen Osten interessiert es nicht, was Sarah getan hat. Und selbst wenn sie ihren Titel als Herzogin von York nicht mehr hat, wird sie weiterhin als Mitglied des Königshauses angesehen und entsprechend behandelt werden – und das weiß sie.“ In Großbritannien dagegen werden weder Sarah noch Andrew jemals wieder gesellschaftlich akzeptiert werden.
Unterstützung durch Freunde und aktuelle Aufenthaltsorte
Noch immer scheint Fergie Freunde zu haben, die ihr aushelfen. Anfang Februar soll sie mit Vertrauten in den französischen Alpen gewesen sein. Lange hielten Fergie und Andrew zueinander, wohnten sogar zusammen in einer Wohngemeinschaft in der „Royal Lodge“, bis sie von König Charles rausgeworfen wurden. Die Polizei fuhr am Donnerstag kurz nach 8 Uhr morgens mit zivilen Einsatzfahrzeugen auf das Anwesen in Norfolk, um Andrew zu verhaften und das Haus zu durchsuchen.
Die Zukunft der ehemaligen Herzogin bleibt ungewiss, während ihr Ex-Mann sich den juristischen Konsequenzen stellen muss. Die royale Krise zeigt einmal mehr, wie tief die Verstrickungen in den Epstein-Skandal reichen und welche langfristigen Folgen sie für alle Beteiligten haben.



