Frühling macht Pause: Osterwoche startet mit Regen, Schnee und stürmischen Böen
Frühling pausiert: Osterwoche mit Regen, Schnee und Sturm

Frühling macht Pause: Osterwoche startet mit Regen, Schnee und stürmischen Böen

Der März verabschiedet sich so, wie der April häufig beginnt: mit launischem und unbeständigem Wetter. Besonders der Start in die Osterwoche gestaltet sich ausgesprochen ungemütlich. Bevor der Osterhase seine Eier versteckt, spielt der Frühling zunächst noch Versteck mit der Bevölkerung – und das bis mindestens zur Wochenmitte.

Graupel, Schnee und einstellige Temperaturen zum Wochenbeginn

Graupelschauer, Schneefall in den Mittelgebirgen und durchweg einstellige Temperaturen: Das sind die Wetteraussichten für Deutschland am Montag. Diplom-Meteorologe Dominik Jung fasst die Situation prägnant zusammen: „Der Wochenbeginn zeigt sich insgesamt wechselhaft und noch recht kühl. Am Montag dominieren dichte Wolken, aus denen es immer wieder regnet oder schauert, während in höheren Lagen ab etwa 600 bis 800 Meter Schnee fällt.“ Die Temperaturen bleiben überall im einstelligen Bereich und rutschen teilweise auf nur noch 2 Grad im Süden sowie 9 Grad im Norden ab.

Zusätzlich wird das Wetter durch lebhaften Wind unangenehmer: „Es weht ein lebhafter Nordwestwind, der vor allem im Bergland und an den Küsten mit stürmischen Böen auffallen kann.“ Damit startet die Osterwoche alles andere als frühlingshaft.

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Wechselhaftes Wetter am Dienstag mit leichten Hoffnungsschimmern

Am Dienstag bleibt die Wetterlage unbeständig, doch es gibt einen kleinen Lichtblick. Jung verspricht: „Dann stellt sich ein wechselhafter Mix aus Sonne und Wolken ein. Immer wieder ziehen Schauer durch, oberhalb von rund 800 Metern weiterhin als Schnee.“ Vor allem im Norden und im Windschatten der Mittelgebirge wird es etwas milder, mit Temperaturen bis zu 12 Grad. Keimt hier ein zartes Pflänzchen Hoffnung auf besseres Wetter?

Mittwoch bringt leichte Temperatursteigerung

Meteorologe Christian Herold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) bejaht diese Frage vorsichtig: „Ab Mittwoch gerät Deutschland unter fragilen Hochdruckeinfluss von den Azoren. Da können sich zwar immer wieder Tiefausläufer aus Nordwesten untermischen und für Schauer sorgen, aber es sollte damit wieder frühlingshafter werden.“ Auch wenn die frühsommerlichen Werte der vergangenen Wochen noch nicht erreicht werden: Im Nordwesten Deutschlands sind bis zu 15 Grad möglich, im Südosten bis zu 13 Grad.

Unsicherheit bleibt für die Ostertage

Wie es nach Mittwoch weitergeht, ist jedoch noch unklar. Herold erklärt: „Ostern ist noch unsicher.“ Er geht allerdings davon aus, dass die zweite Hälfte der Feiertage stabilere und frühlingshaftere Verhältnisse bringen könnte. Klimatologe Dr. Karsten Brandt schließt sich dieser Einschätzung an und sagt: „Bisher sieht es gut und stabil bei Werten um 14 Grad aus. Also ich suche auf jeden Fall draußen.“

Insgesamt zeigt sich der Frühling in der Osterwoche also von seiner wechselhaften Seite. Während der Wochenbeginn mit Regen, Schnee und stürmischen Böen eher winterlich anmutet, deuten sich ab Mittwoch leicht steigende Temperaturen und etwas freundlichere Bedingungen an. Für die Ostertage selbst bleibt die Prognose jedoch vorerst unsicher, mit vorsichtigem Optimismus für die zweite Feiertagshälfte.

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