Frühlingshafte Temperaturen erreichen Deutschland - DWD meldet Ende des Regens
Frühlingswetter in Deutschland - Regen lässt nach

Frühlingshafte Temperaturen erreichen Deutschland - DWD meldet Ende des Regens

Nach einer Phase mit anhaltenden Niederschlägen und Überflutungen in einigen Landesteilen kündigt sich nun frühlingshaftes Wetter in Deutschland an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach teilt mit, dass sich Hochdruckeinfluss durchsetzt und für trockene Bedingungen sowie milde Temperaturen sorgt.

Sonnenschein und milde Temperaturen breiten sich aus

Die Meteorologen prognostizieren für diesen Mittwoch Temperaturen zwischen 10 und 19 Grad im Großteil des Landes. „Es wird trocken und die Bewölkung lockert stark auf“, erklärt DWD-Meteorologin Sonja Hansen. Der Tag verlaufe heiter bis sonnig, wobei sich Morgennebel meist rasch auflöse. Lediglich im äußersten Nordosten bleibt es mit maximal 7 Grad deutlich kühler.

Für Donnerstag und Freitag erwartet der Wetterdienst in der Südosthälfte Deutschlands weiterhin heiteres bis sonniges Wetter. Die Höchstwerte steigen dort auf beachtliche 14 bis 21 Grad. Im Nordwesten und insbesondere in Richtung Nordsee ziehen hingegen teils dichte Wolken auf, aus denen zeitweise auch etwas Regen fallen kann. Dennoch bleiben die Temperaturen mit 10 bis 18 Grad vergleichsweise mild.

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Hochwasserwarnungen trotz frühlingshafter Witterung

Die aktuelle Wetterlage bringt nicht nur positive Nachrichten mit sich. Das einsetzende Tauwetter lässt die Flüsse ansteigen und führt zu anhaltenden Hochwasserrisiken. Bereits am Dienstag wurden vom Niederrhein bis zu den Alpen weitere Niederschläge gemeldet, wobei am Alpenrand innerhalb von 36 Stunden 40 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter fielen. Ab einer Höhe von 1.300 Metern erwartete der DWD sogar Neuschnee.

Vor allem in Bayern, aber auch in Teilen von Baden-Württemberg, Hessen und Schleswig-Holstein meldete das länderübergreifende Hochwasserportal am Dienstag überschrittene Pegelstände. Vereinzelt wurde erwartet, dass Meldestufe drei von vier erreicht wird. Dies bedeutet, dass einzelne bebaute Grundstücke, Keller oder Straßen überflutet werden könnten. Im Süden Bayerns warnte der DWD bis zum Abend vor starkem Tauwetter und seinen Folgen.

Regionale Unterschiede und langfristige Aussichten

Während sich der Süden und Osten Deutschlands über frühlingshafte Bedingungen freuen können, bleibt die Wetterlage im Nordwesten wechselhafter. Die Niederschläge, die zuletzt insbesondere für den Alpenrand vorhergesagt wurden, lassen zwar nach, doch die Gefahr von Überflutungen besteht weiterhin. Der Deutsche Wetterdienst betont, dass sich der Hochdruckeinfluss in der Nacht vollständig durchsetzen wird, was zu einer Stabilisierung der Wetterlage führen soll.

Die Kombination aus Regen, Tauwetter und nun einsetzendem Sonnenschein stellt insbesondere die betroffenen Regionen vor Herausforderungen. Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht, insbesondere in Gebieten mit erhöhtem Hochwasserrisiko. Trotz der frühlingshaften Temperaturen bleibt die Situation in einigen Landesteilen angespannt.

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